RUCOLA



Ab dem 1. April 2012 sind erstmals Höchstwerte für Nitrat in Rucola gesetzlich vorgeschrieben. Das geht aus einer europäischen Verordnung hervor. So darf 1 kg Rucola, das in den Wintermonaten geerntet wird, nicht mehr als 7.000 mg Nitrat enthalten. Bei im Sommer geerntetem Rucola gilt ein Höchstwert von 6.000 mg, da durch die vermehrte Lichteinstrahlung geringere Nitratgehalte erreicht werden können. Bei anderen Salaten und Spinat wurden bereits bestehende Grenzwerte für Nitrat heraufgesetzt, da sie trotz guter landwirtschaftlicher Praxis in einigen Regionen kaum eingehalten werden konnten. Für das Vorkommen des Schadstoffs sind Klima und Lichtverhältnisse ausschlaggebend, auf die der Erzeuger keinen Einfluss hat.

 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kam zu dem Schluss, dass Gesundheitsgefahren durch die etwas höheren Nitratmengen unwahrscheinlich sind und die positiven Wirkungen des Gemüseverzehrs überwiegen. Seit Ende Dezember 2011 darf frischer Spinat ganzjährig höchstens 3.500 mg Nitrat pro kg enthalten. Bei frischem Salat unter Glas oder Folie sind es im Winter 5.000 mg und im Sommer 4.000 mg pro kg, während im Freiland die Grenzwerte bei 4.000 beziehungsweise 3.000 mg Nitrat pro kg liegen. Die Nitrataufnahme lässt sich verringern, indem man Salate mit weniger nitratreichen Gemüsesorten wie Paprika, Gurken und Tomaten mischt. Freilandware und Öko-Produkte sind in der Regel geringer belastet. www.aid.de

 

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

KLEINE WARENKUNDE ZUM SüDTIROLER SPECK



Was Sie schon immer über Südtiroler Speck wissen wollten

Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck g.g.A.

 

Aus der Genussregion Südtirol kommen eine ganze Reihe traditionsreicher regionaler Spezialitäten, auch der fein-würzige Südtiroler Speck ist dies- und jenseits der Grenzen ausgesprochen populär. Das mag daran liegen, dass er eigentlich gar kein Speck ist, sondern magerer Rohschinken aus bestem Schweinefleisch, leicht geräuchert und in der reinen Alpenluft getrocknet. Gesund, nährstoffreich und vielseitig kombinierbar, wird er auch in der modernen, leichten Küche gerne verwendet. Nicht umsonst trägt der Südtiroler Speck das Qualitätssiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe) - verdankt er doch seinen besonderen Charakter und typischen Geschmack seinem Ursprungsland Südtirol.

Der Südtiroler Speck profitiert von einem idealen Klima in den Alpentälern Südtirols und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seine Herstellung vereint mediterrane und nordeuropäische Traditionen, wie es typisch ist für Südtirol. Das EU-Gütesiegel garantiert die Herkunft und Qualität des Südtiroler Specks, in der Küche ist er ein Multitalent - vielseitig einsetzbar und bekömmlich. Aber warum eigentlich? Der Versuch einer Erklärung:

 

Das Beste aus zwei Welten - der Weg zur regionalen Spezialität

Südtirol liegt zwischen zwei Kulturen, hier am Südrand der Alpen trifft Nord auf Süd und alpin auf mediterran - landschaftlich, kulturell, kulinarisch. Die Grenzregion nimmt eine Sonderstellung ein, die sich auch in ihren Erzeugnissen widerspiegelt. Gleich in zweierlei Hinsicht ist der Südtiroler Speck seiner Herkunft eng verbunden: Zum einen sind die frische Bergluft und das spezielle Klima der Alpentäler eine wichtige Voraussetzung für seine Herstellung. Zum anderen laufen in der Herstellung selbst zwei Traditionen der Fleisch-Konservierung zusammen: Während im Mittelmeerraum luftgetrockneter Rohschinken erzeugt wird, räuchert man im Norden Europas normalerweise - Südtiroler Speck hingegen wird sowohl geräuchert als auch an der Luft gereift.

Durch das Zusammentreffen der Kulturen entstand so die typische Spezialität aus Südtirol, unverwechselbar im Geschmack, die nach der traditionellen Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ hergestellt wird. Damit höchste Qualität gewährleistet ist, werden nur beste Rohstoffe verwendet und bei der Herstellung setzt man auf viel Sorgfalt und überliefertes handwerkliches Können.

Schon bei der Auswahl des Fleischs greifen strenge Qualitätskriterien. Für den Südtiroler Speck g.g.A. werden nur magere, vollfleischige Schlegel von Schweinen aus artgerechter Haltung von anerkannten europäischen Fleischlieferanten verwendet. Diese werden nach traditionellen Methoden zugeschnitten und mit dem Datum des Produktionsbeginns markiert. Nachdem die Schlegel mit einer Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Wacholder, Rosmarin und Lorbeer eingerieben wurden, werden sie drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Die Gewürzmischung ist je nach Hersteller unterschiedlich und ein von Generation zu Generation überliefertes, gut gehütetes Geheimrezept.

Anschließend werden die Schlegel im Wechsel ca. eine Woche lang getrocknet und geräuchert - letzteres nur leicht, bei maximal 20° C. Sein mildes, fein-würziges Aroma erhält der Südtiroler Speck auch, weil ausschließlich mit harzarmem Holz geräuchert wird. Reine Südtiroler Bergluft durchströmt die Räume, in denen die Schlegel später reifen, je nach Gewicht fünf bis sechs Monate lang. Während der Reifezeit verliert der Speck etwa ein Drittel seines Ursprungsgewichtes und bekommt so seine typische, feste Struktur. Eine natürliche, aromabildende Schimmelschicht rundet den charakteristischen Geschmack des Südtiroler Specks ab und wird - da rein oberflächlich - nach der Reifung einfach abgewaschen. Die fertig gereiften Schlegel werden ab jetzt „Hammen“ genannt.

 

Südtiroler Speck g.g.A. - garantierte Qualität

Südtiroler Speck ist ein Markenprodukt und trägt das europäische Gütesiegel g.g.A. - also „geschützte geografische Angabe“. Diese Auszeichnung vergibt die europäische Union an ausgewählte Produkte, die nach traditioneller Methode in einem bestimmten Gebiet herge-stellt werden. So garantiert die Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.", dass man eine regionale Spezialität aus Südtirol genießt, denn so darf nur jener Speck heißen, der aus dem Schlegel nach traditionellem Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qua-litätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen vier Mal in die Schwarte eingebrannt.

Authentizität und Qualität des Südtiroler Speck g.g.A. unterstehen einem rigiden Kontrollsystem, das das Südtiroler Speck Consortium in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Kontrollinstitut INEQ (Istituto Nord Est Qualità) entwickelt hat. Von der Auswahl des Fleisches bis hin zum fertigen Speck wird in allen Arbeitsphasen die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien überwacht. Die Kontrolleure haben jederzeit freien Zutritt zu den Produktionsstätten, wo sie die Reifezeit, das ausgewogene Verhältnis von Mager- und Fettanteil, den Salzgehalt, die Konsistenz, den Geruch und natürlich den Geschmack überprüfen. So kann die traditionelle Arbeitsweise bei der Speckherstellung in allen Phasen lückenlos garantiert werden.

 

Eine Erfolgsstory vom Alpenrand

Der Begriff „Speck“ ist in Südtirol seit 300 Jahren dokumentiert, damals war Südtirol, genau wie Ost- und Nordtirol, Teil des Habsburgerreichs. Allerdings kommt er in anderen Umschreibungen bereits um 1200 in Handelsregistern und Metzgerordnungen vor, als Tirol noch eine bayerisch-langobardische Grafschaft war. Der ursprüngliche Zweck der Speckherstellung war ein äußerst pragmatischer: Das Fleisch der zur Weihnachtszeit geschlachteten Schweine musste für das nächste Jahr haltbar gemacht werden. In der traditionellen Südtiroler Küche war der Speck für die Bauern bestimmt, denen er als Protein- und Kraftquelle für die Feldarbeit diente. Schnell begann er, eine immer wichtigere Rolle auf Festen und Zusammenkünften zu spielen. Die Familien, die Speck herstellten, gaben ihre Traditionen stolz über die Jahrhunderte weiter.

Heute, da Südtirol zu Italien gehört, ist der Südtiroler Speck die beliebteste Südtiroler Marende (Zwischenmahlzeit), serviert mit Brot und Wein. Er wird nicht nur für regionale Gerichte, sondern auch in der internationalen, modernen Küche gern verwendet. Das jährliche Speckfest feiert die beliebte Südtiroler Spezialität und zieht Gourmets und Touristen in das Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe, mit einem malerischen Blick in die Südtiroler Bergwelt. 2012 findet das Fest bereits zum 10. Mal statt, vom 28. bis 30. September 2012 wird es dort wieder meisterlich aufgeschnittene Speck-Kreationen zu bestaunen geben, begleitet von einem Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten und alpiner Folklore.

 

Gewusst wie - Südtiroler Speck richtig genießen

Wie so oft ist auch beim Genuss des Südtiroler Specks die richtige Technik entscheidend - da sich der Geschmack je nach Schnitt verändert. Es gibt viele Möglichkeiten und jede hat ihre Fans: Viele bevorzugen den Speck hauchdünn mit der Maschine geschnitten, andere schwören auf die traditionelle Methode mit der Hand - mit oder ohne Kruste, als Würfel, Scheiben oder dünne Streifen.

Ein paar Faustregeln sollte man allerdings beachten:

➢ Man sollte den Speck möglichst immer gegen die Faser schneiden.

➢ Vom großen Stück Speck eine ca. 3 cm dicke Scheibe abschneiden, diese kann entweder in Scheiben, in dünne Streifen oder in Würfel geschnitten werden.

➢ Wer es lieber milder mag, kann die Gewürzkruste entfernen.

➢ Lässt man die Kruste dran, erhält man einen kräftigen und würzigen Geschmack.

Nicht nur der richtige Schnitt, auch die richtige Lagerung ist von Bedeutung. In der Vakuumverpackung hält sich Speck an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank über mehrere Monate. Einmal geöffnet, sollte der Speck vor dem Verzehr einige Stunden bei Raumtemperatur atmen, damit er sein Aroma entfalten kann. Unverpackt lässt er sich einige Wochen lang in ein Stofftuch gewickelt oder zwischen zwei tiefen Tellern gut aufbewahren. Allerdings sollte man ihn nicht neben Lebensmitteln platzieren, die einen starken Eigengeruch haben, da der Südtiroler Speck für die Gerüche seiner Umgebung sehr empfänglich ist.

 

Südtiroler Speck in der Küche

Trotz - oder gerade wegen - seines charakteristischen Geschmacks ist Südtiroler Speck nicht nur als Snack, sondern auch als Zutat beliebt. Aus der Alpenküche ist er seit Jahrhunderten nicht wegzudenken und wird in jeder erdenklichen Form eingesetzt. Gerichte wie Speckknödel, Speck-Zwiebel-Kuchen, Kartoffelrösti mit Speck oder Specknockensuppe erwartet man auf jeder Südtiroler Speisekarte. Herzhafte Speisen wie diese sind das Richtige nach einem anstrengenden Wandertag, sie lassen sich nirgends besser genießen als auf der Alm. Oder sie verkürzen kalte Herbstabende, etwa in Begleitung eines typischen Südtiroler Rotweins, zum Beispiel eines fruchtigen Vernatsch.

Aber auch die moderne Küche hat den Südtiroler Speck für sich entdeckt, der es ihr dankt und auf dem internationalen Parkett eine gute Figur macht. Daran haben die Südtiroler Spitzenköche mitgewirkt, die regionale Zutaten in ihren kulinarischen Kreationen einsetzten oder Südtiroler Klassiker neu interpretierten und so zum internationalen Bekanntheitsgrad des Südtiroler Specks beitrugen.

Leichte, gesunde Gerichte liegen schon länger im Trend, und mittlerweile löst „regional“„bio“ ab. Das heißt, sowohl in der Sterneküche als auch zuhause am Herd achtet man so sehr wie nie darauf, wo die einzelnen Produkte herkommen. Dabei fühlt man sich aber nicht unbedingt gebräuchlichen Rezepten verpflichtet, sondern experimentiert und kreiert neue Kombinationen aus traditionellen Zutaten. Der Südtiroler Speck ist wie gemacht für diesen Anspruch: Mager, eiweißhaltig, würzig - und bekömmlich - gibt er so manchem leichten Essen seinen Pfiff. Das kann ein einfacher Lauchrisotto mit Speck sein, eine Speck-Kartoffelpizza oder aber Spargelsalat mit Speckcarpaccio.

 

Genussland Südtirol - ein europäischer Sonderweg

Ganz im Sinne der Multikulturalität ist Südtirol das, was man einen Schmelztiegel nennt, und hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Aufgrund seiner strategisch bedeutsamen Lage an zwei zentralen Alpenpässen - je nach Perspektive das Tor nach Süd- oder Nordeuropa - wurde es immer wieder von verschieden Volksgruppen durchquert und besiedelt, die ihre Spuren hinterließen und ihre Bräuche mitbrachten. Ursprünglich wohnte hier das Alpenvolk der Räter, aber mit den römischen Straßen kam die Romanisierung und später, in der Völkerwanderungszeit, ließen sich Langobarden und Bajuwaren hier nieder. Danach gehörte Südtirol zum Frankenreich, zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und zum Habsburgerreich - aber immer bewahrten sich die Tiroler eine Sonderstellung im europäischen Machtgefüge.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Tirol geteilt und Südtirol Italien zugesprochen, aber schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es einen Sonderstatus, der seitdem kontinuierlich ausgebaut wurde. Südtirol ist heute Teil der italienischen Region Trentino-Südtirol, die aus den zwei autonomen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino besteht und damit die nördlichste Provinz Italiens, mit etwa 500.000 Einwohnern. Deutsche, Italiener und Ladiner (die Nachfahren der Rätoromanen) leben hier miteinander; alle drei Sprachen sind amtlich.

Alpine und mediterrane Lebensart haben sich verflochten und Neues entstehen lassen, das sich zu einem facettenreichen Gesamtbild zusammenfügt. Auch die einzigartige Landschaft, vom Weltkulturerbe der Dolomiten über die dichten Bergwälder bis zu den fruchtbaren Alpentälern, trägt zu diesem besonderen Lebensgefühl bei. In Südtirol findet man Europas größtes zusammenhängendes Apfelanbaugebiet, den wärmsten Badesee der Alpen (in Kaltern) - und jeder 12. prämierte italienische Wein stammt aus Südtirol. Das Grenzgebiet ist bekannt für seine regionale Küche und heimischen Erzeugnisse: die knackigen Äpfel, die aromatischen Weine, die wertvolle Milch - und den würzigen Speck.

 

Botschafter des europäischen Gütesiegels

Neben dem Wein, der als DOC ausgezeichnet ist, sind auch Äpfel und Speck geschützte Südtiroler Qualitätsprodukte und tragen das EU-Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Seit dem Herbst 2011 sind diese drei Produkte die Protagonisten der aktuellen Informations-Kampagne zum europäischen Gütesiegel. Diese wird von der Europäischen Union und vom italienischen Staat gefördert und soll den Bekanntheitsgrad der Herkunftsbezeichnungen in Europa steigern.

Die Kampagne trägt den Titel “Die neue europäische Lebensmittelsicherheit” beugt dem Missbrauch von Ursprungsbezeichnungen vor, indem sie zu Qualitätsprodukten informiert. Auf diese Weise erhält der Verbraucher mehr Sicherheit in Zeiten von Genmanipulation und Massenproduktion. Stellvertretend wurden Südtiroler Speck g.g.A., Südtiroler Apfel g.g.A. und Südtiroler DOC Wein als „Testimonials“ ausgewählt, um der Öffentlichkeit die Vorzüge von geschützten Qualitätsprodukten beispielhaft näherzubringen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: www.suedtiroler-originale.info

 

Südtiroler Speck: Daten & Fakten

Wegen seiner wenigen Kalorien und des hohen Anteils hochwertiger Eiweiße ist der Südtiroler Speck ideal für eine leichte, zeitgemäße Ernährungsweise und stellt eine schmackhafte - und gut verdauliche - Alternative zu Frischfleisch, Ei und Käse dar. Ende 2011 veröffentlichte das Südtiroler Speck Consortium die Ergebnisse einer neuen Studie, die dem Südtiroler Speck sogar noch ein verbessertes Nährwertsprofil bescheinigten:

Die aktuellen Nährwerte pro 100 g Südtiroler Speck:

➢ Energiewert: 300 Kcal / 1.254 KJ

➢ Eiweiß: 30,7 g

➢ Kohlenhydrate: 1,2 g

➢ Fette: 19,1 g (davon 6,6 g gesättigte Fettsäuren)

➢ Ballaststoffe: 0 g

➢ Natrium: 14.874 mg/kg

Ganz nebenbei bemerkt schlägt sich diese positive Tendenz auch in steigenden Produktions- und Absatzzahlen des Südtiroler Specks nieder, 2011 konnte die Gesamtproduktion von Südtiroler Speck im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zulegen. Nach Deutschland werden fast 30 Prozent des Südtiroler Speck g.g.A. exportiert, damit ist es nach Norditalien selbst der zweitwichtigste Abnehmer.

Südtiroler Bauernspeck ist noch eine weitere Qualitätsstufe des Südtiroler Specks. Die Schweine werden in kleinen Gruppen auf Südtiroler Bauernhöfen gehalten. Bauernspeck ist nur in begrenzten Mengen erhältlich und ist wegen seines höheren Fettanteils vor allem bei den Südtirolern sehr beliebt. Neben dem Schlegel werden auch Schopf-, Schulter-, Karree- und Bauchteile des Schweins verwertet, ganz wie es die Tradition verlangt.

 

Südtiroler Speck

Der Südtiroler Speck verdankt seinen besonderen und charakteristischen Geschmack vor allem der geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken ge-räuchert und wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch.

Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1993, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit der Marke „Südtiroler Speck g.g.A" darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Methoden von einem der 28 anerkannten Produzenten hergestellt wird. Für weitere Informationen: http://www.speck.it/

 

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

Süßes ohne Zucker



Großes Potenzial für Zuckerersatzstoff Stevia

 

Köln, 03. Februar 2012. Der pflanzliche Stoff Stevia ist nur etwa jedem dritten Bundesbürger bekannt. Die Mehrheit der Befragten kennt den pflanzlichen Stoff, der die bis zu 300fache Süßkraft von normalem Zucker hat und auch für Diabetiker geeignet ist, bislang nicht. Dennoch kann sich etwa jeder Zweite vorstellen, Süßwaren zu kaufen, die Stevia statt Zucker enthalten. Auf der ISM in Köln, der weltweit größten Süßwarenmesse, war der Stoff ein vielbeachtetes Thema. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Befragung des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Hierfür wurden 1037 Bundesbürger im Januar 2012 repräsentativ befragt.

 

Demnach kennen 36 Prozent aller Bundesbürger Stevia bereits, besonders häufig die Frauen (41%). Die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) ist jedoch ahnungslos. Auch die Mehrheit der besonders häufig Süßwaren konsumierenden Nasch-Affinen zeigt sich mehrheitlich uninformiert (53%). Dennoch würden 47 Prozent aller Befragten und auch 46 Prozent der Naschkatzen Stevia-Süßwaren kaufen. Lediglich 17 Prozent zeigen sich diesbezüglich ablehnend.

 

Bei Süßwaren achten die Deutschen seltener auf Inhaltsstoffe

 

Gerade bei Süßwaren nehmen es die Deutschen mit der Sichtung von Zutaten und Nährwerte bei Weitem nicht so genau wie bei anderen Lebensmitteln. Während 38 Prozent beispielsweise bei Fleisch- und Wurstwaren "immer" auf die entsprechenden Angaben (jeweils 38%) achten, sind es bei Süßwaren lediglich 23 Prozent. Dabei verspeisen 79 Prozent aller Befragten wöchentlich Süßwaren, 23 Prozent sogar täglich. Als liebste Süßigkeit benennen die Befragten am häufigsten die Tafelschokolade (26%), gefolgt von salzigen Knabbereien (15%) und Pralinen (11%).

Neuigkeiten im Süßwarenregal mehrheitlich begehrt

 

Auch für Stevia-Produkte könnte die Neugier der Deutschen auf Dauer von Vorteil sein. Denn 58 Prozent alle Befragten probieren gerne Süßwaren, die sie bislang nicht kannten.

 

"Großes Potential verspricht der durch Stevia ermöglichte zuckerfreie und kalorienreduzierte Genuß von Süßwaren", erläutert Stephanus Tekle, Leiter Consumer-Forschung. Dieser könnte sich bei entsprechenden Produkten als zentrales Verkaufsargument etablieren, da ein möglichst geringer Zuckergehalt (53%) neben Geschmack (96%) und Preis (72%) die größte Rolle beim Süßwareneinkauf spielt. "Die vergleichsweise hohe Offenheit gegenüber dem bislang noch wenig bekannten Zuckerersatzstoff bietet enorme Chancen in der Kundenansprache."

 

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Über YouGov:

 

YouGov ist ein börsennotiertes Institut für Markt- und Organisationsforschung mit Hauptsitz in London und Standorten in Deutschland, Frankreich, Skandinavien, den USA und dem Nahen Osten. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen ist einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in der Markt- und Sozialforschung und gehört hier zu den weltweit führenden Anbietern.

YouGov verfügt über Panels mit weltweit über 2,5 Millionen Mitgliedern und beschäftigt in Deutschland ca. 130 branchenspezialisierte Forscher und Berater. Über die Online-Forschung hinaus bietet YouGov auch individualisierte Forschungslösungen für Kunden aus verschiedensten Branchen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.yougov.de.

 

Pressekontakt:

YouGov Deutschland AG

Simon Wolf

Gustav-Heinemann-Ufer 72

50968 Köln

Tel.: +49 221 / 42061 - 596

E-Mail: simon.wolf@yougov.de

 

 

 

DAS MINDESTHALTBARKEITSDATUM IST KEIN VERFALLSDATUM!



Bundesverbraucherministerium informiert über die Haltbarkeit von Lebensmitteln

 

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels abgelaufen, bedeutet dies nicht, dass man dieses Lebensmittel nicht mehr essen kann. Im Gegenteil: Häufig sind Lebensmittel auch noch viele Tage nach Ablauf des MHD völlig einwandfrei und unbedenklich zu genießen. Auch weil immer noch viele Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum mit einem Verfallsdatum verwechseln, landen Jahr für Jahr erhebliche Mengen wertvoller, oft ungeöffneter Lebensmittel auf dem Müll - obwohl sie noch genießbar wären. "Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über Lebensmittel zu verbessern. Ein wichtiges Anliegen ist es, die Missverständnisse über das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beseitigen", sagt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. "Lebensmittel sind kostbar - wir können es uns nicht leisten, dass jährlich viele Millionen Tonnen auf dem Müll landen. Wer bewusst mit Lebensmitteln umgeht, leistet einen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt - und spart obendrein noch bares Geld."

 

Interessante Informationen für Verbraucher zum Mindesthaltbarkeitsdatum liefern nun eine Servicekarte des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie das Video "Teller oder Tonne?", das ab sofort auf der Internetseite des Ministeriums unter http://www.bmelv.de/video_mhd abrufbar ist.

 

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis zu welchem Tag, Monat oder Jahr das ungeöffnete und richtig gelagerte Lebensmittel seine spezifischen Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert behält. Es ist eine Information des Herstellers und bedeutet nicht, dass das Produkt danach verfallen ist und nicht mehr verzehrt werden kann. Normalerweise schmecken die Produkte bei richtiger Lagerung auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums gut und sind keine Gefahr für die Gesundheit. Hier sind Verbraucher gefragt, die Produkte mit allen Sinnen zu prüfen: sehen, riechen, fühlen, schmecken. Solange das Produkt nicht auffällig ist, kann es in der Regel noch gegessen werden.

 

Anders verhält es sich beim Verbrauchsdatum: Das Verbrauchsdatum muss auf Lebensmitteln angegeben werden, die durch Keime sehr leicht verderben und dann gesundheitsschädlich sein können, z.B. Hackfleisch und Räucherlachs. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums dürfen solche Produkte nicht mehr verkauft werden und Verbraucher sollten sie auch nicht mehr essen.

 

Informationsvideo und Servicekarte im Internet auf www.bmelv.de

 

Quelle: Gourmet Report

 

 

 

KENNZEICHNUNGSMäNGEL BEI HERKUNFT VON OBST UND GEMüSE



Ob schadstoffbelastete Paprika aus Spanien oder weit gereiste Kiwis aus Neuseeland - Verbraucher, die solche Produkte von vorne­herein meiden wollen, haben häufig das Nachsehen. Beim Kauf von Obst und Gemüse wird die Kundschaft oft nicht korrekt über die Herkunft informiert: Acht von zehn Händlern verstoßen gegen die vorgeschrie­bene Kennzeichnung des Ursprungslandes - so das Ergebnis einer Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW. Entweder fehlt die vorge­schriebene Herkunftskennzeichnung komplett, oder die Angabe auf dem Hinweisschild an der Ware stiftet Verwirrung. "Verbraucher haben jedoch ein Recht auf eine exakte Angabe der Herkunft. Nur so können sie eine für sie richtige Kaufentscheidung treffen", rügt Klaus Müller, Verbrau­cherzentrale NRW, die nachlässige Praxis des Handels.

 

88 Obst- und Gemüsestände in vier nordrheinwestfälischen Städten - auf Wochen- und in Supermärkten, bei Discountern und Einzelhändlern sowie in Bio-Läden - hatten die Verbraucherschützer Ende letzten Jah­res hinsichtlich der Herkunftsangabe an und auf der frischen Ware im Visier. Fünf Mängel pro Händler stießen ihnen im Schnitt bei ihrem Check ins Auge. Am häufigsten - nämlich bei 284 Obst- und Gemüse­angeboten - war keine Herkunftskennzeichnung - weder auf einem Schild noch auf der Ware - zu finden. In 62 Fällen ließ sich die Abstam­mung von Äpfeln, Birnen und Co. nicht feststellen, da auf dem Hinweis­schild ein anderes Ursprungsland als auf der Ware angegeben war. Kopfzerbrechen bereitete den Testern aber auch, wenn auf einem Hin­weisschild gleich mehrere Export-Länder prangten (26-mal), Länder­kennzeichnungen in fremder Sprache (15-mal) oder mit unbekannten Abkürzungen (4-mal) versehen waren. "Verbraucher dürfen mit Blick auf das muntere Herkunfts- und Kennzeichnungs-Allerlei jedoch während ihres Einkaufs nicht Rätselraten. Bei Obst- und Gemüsesorten ist die Herkunftsangabe - bis auf einige Ausnahmen - vorgeschrieben. Die Händler sollten deshalb ihr Personal besser schulen und für eine ein­wandfreie Präsentation ihres Sortiments sorgen", fordert NRW-Ver­braucherzentralen-Chef Müller Händler auf, stärker die gesetzlichen Vorgaben zu beachten.

 

Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und zu anderen Verstößen gegen geltendes Lebensmittelrecht gibt’s weitere Informationen im Internet unter www.vz-nrw.de/etikettenschwindel

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/337362/Kennzeichnungsmaengel-bei-Herkunft-von-Obst-und-Gemuese.html

 

 

 

E-NUMMERN



ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern

 

Das aktuelle ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern gibt es seit dem 13. August 2010 in zwei verschiedenen Formaten. Das Kompaktformat und das kleine Pocketformat sind im Handel für je 5,00 Euro erhältlich.

 

Von Acesulfam bis E 1520: Zusatzstoffe haben bei den Verbrauchern zu Recht keinen guten Ruf. Viele von ihnen sind zwar zugelassen, aber gesundheitlich bedenklich. Das heißt aber nicht, dass Hersteller auf diese verzichten. Wegen des schlechten Images der Zusatzstoffe denken sie sich jedoch immer neue Tricks aus, um deren Einsatz zu verschleiern. Beispiel "Hefeextrakt": Obwohl dieser natürlicherweise große Anteile des Geschmacksverstärkers Glutamat enthält, dürfen und werden Produkte mit Hefeextrakt oft mit dem Aufdruck "ohne Zusatz von Glutamat" gekennzeichnet. Mithilfe des neuen ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern kommen Sie solchen Tricks jedoch auf die Schliche. Erfahren Sie außerdem, wo im Essen Gen-Technik im Spiel ist, ohne dass es die Verbraucher ahnen, welche Zusatzstoffe in Bio-Produkten erlaubt sind und wie riskant Lebensmittel mit Nanopartikeln sind.

 

Aus dem Inhalt

• E-Nummern-Liste: Was steckt hinter Bezeichnungen wie E 280 oder E 355? Das neue ÖKO-TEST Kompakt listet Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und vieles mehr auf und erklärt, aus was der Zusatzstoff gewonnen wird und ob er gesundheitlich bedenklich ist.

• Mehr Bluff als Geschmack: Fertigprodukte ohne Aromastoffe würden wie Pappe schmecken. Weil Verbraucher künstliche Aromen ablehnen, setzen Hersteller natürliche Aromastoffe ein. Doch wer glaubt, dass es sich hier um reine Natur handelt, irrt.

• Zwerge im Salat: Winzig kleine Nanopartikel sollen als Zusatzstoff, Transportvehikel und Bakterienkiller Lebensmittel wirksamer, haltbarer und besser handhabbar machen. Doch die neue Technologie birgt Risiken.

• Gen-Technik bei Zusatzstoffen: Saft, Brot, Käse und vieles mehr wird mithilfe gentechnisch veränderter Zutaten hergestellt. Doch davon erfahren Verbraucher auf dem Etikett meistens nichts. ÖKO-TEST deckt auf, bei welchen Zusätzen Gen-Technik im Spiel ist und in welchen Lebensmitteln diese drinstecken können.

 

 

 

Ampelkennzeichnung endgültig vom Tisch



 

EU-Parlament entscheidet über einheitliche Lebensmittelkennzeichnung

 

Aachen (fet) - Nach jahrelangem Tauziehen um eine Nährwertkennzeichnung nach dem Ampelfarbenprinzip sprachen sich die Abgeordneten des EU-Parlaments jetzt klar dagegen aus. Stattdessen tragen Lebensmittel künftig einheitliche Informationen zu Energie- und Nährstoffmengen.

 

559 Ja-Stimmen, 54 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen - mit dieser deutlichen Mehrheit nahmen die EU-Abgeordneten nun den Gesetzesentwurf über eine europaweit einheitliche Nährwertkennzeichnung an. Lebensmittelhersteller sind damit zukünftig verpflichtet, Angaben zum Energie-, Fett-, Zucker- und Salzgehalt sowie zum Gehalt an gesättigten Fettsäuren deutlich sichtbar im "Hauptblickfeld der Verpackung" anzugeben. ähnliches soll auch für den Protein-, Kohlenhydrat- und Transfettsäuregehalt gelten. Um ein Schönrechnen der Nährwerte durch Bezug auf unrealistisch kleine Portionsgrößen zu vermeiden, sind die Angaben einheitlich auf 100 Gramm beziehungsweise 100 Milliliter des Produkts zu beziehen. Zudem sollen nach Forderung der Abgeordneten festgelegte Kriterien zu Schriftgröße und stärkeren Farbkontrasten der häufigen Kritik von Verbraucherschützern Rechnung tragen, die immer wieder die schlechte Lesbarkeit von Produktangaben bemängelten.

 

Eine farbliche Bewertung der Nährwertangaben lehnten die Abgeordneten hingegen mit einer großen Mehrheit ab. Die als Lebensmittelampel bekannt gewordene Kennzeichnungsform sah vor, die als kritisch geltenden Inhaltsstoffe Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz zusätzlich nach dem Ampelprinzip einzuteilen. Niedrige Gehalte wären nach dieser grün, mittlere Gehalte gelb und hohe Gehalte rot hinterlegt worden. Eine derartige Einteilung in gute und böse Lebensmittel, ging den Abgeordneten jedoch zu weit, so dass Verbraucher zukünftig selbst entscheiden können, ob ein Lebensmittel für ihre Bedürfnisse geeignet oder ungeeignet ist. Inwiefern beispielsweise eine Cola light mangels Zucker, Fett und Salz durch vier grüne Punkte die Bewertung gesund verdient hätte, bliebe ohnehin fraglich.

 

Ausgenommen von dieser Kennzeichnungspflicht bleiben auch weiterhin Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse oder Pflanzenöle sowie nicht-vorverpackte Lebensmittel wie die Brötchen beim Bäcker und die Wurst vom Metzger. Auch kleine Familienunternehmen oder Landwirte mit handwerklich selbst produzierten Waren sind von der Regelung ausgeschlossen.

 

Wann das neue Gesetz in Kraft tritt ist momentan noch unklar, da eine Einigung mit dem Ministerrat der Europäischen Union noch aussteht. Nach erfolgreicher Verabschiedung bleiben den Lebensmittelunternehmen noch drei Jahre beziehungsweise kleinen Unternehmen noch fünf Jahre für die Umsetzung der Vorschriften.

 

Redaktion: Christine Langer

 

 

 

MEHR KLARHEIT BEI DER LEBENSMITTEL-KENNZEICHNUNG



Abstimmung über Lebensmittel-Kennzeichnung im EU Parlament

 

Leicht auffindbar, klar und verständlich soll die Lebensmittel-Kennzeichnung sein, verlangt die AK. "Verbraucher werden gerade bei Lebensmittel-Informationen allzu oft am Schmäh gehalten", kritisiert AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Die EU Verbraucherinformations-Verordnung regelt die Lebensmittel-Kennzeichnung neu. Heute, Mittwoch, 16. Juni, stimmt das EU Parlament in erster Lesung darüber ab. "Gut, dass endlich einheitliche Regeln bei der Etikett-Mindestschriftgröße kommen und dass die Nährwertkennzeichnung verpflichtend wird. Von den EU-Parlamentariern verlangen wir, dass sie sich für eine konsumentenfreundliche Nährwertkennzeichnung in Form einer farblichen Ernährungsampel einsetzen", sagt Schöffl. Außerdem sollten Herkunftsland und bei offen verkaufter Ware zusätzlich auch alle Zutaten angegeben werden.

"Positiv ist, dass trotz Einwand der Lebensmittelwirtschaft alle derzeit vorgeschriebenen Kennzeichnungselemente bleiben, da sie für die Information der Konsumenten unerlässlich sind", betont Schöffl. Auch dass Mindestschriftgrößen vorgesehen werden, für die sich die AK eingesetzt hat, wird die Lesbarkeit der Kennzeichnung verbessern.

"Wir wollen für die Konsumenten aber auch eine einfache, verlässliche und verständliche Art der Nährwertkennzeichnung. Das sollte in Form einer Ampelkennzeichnung sein, insbesondere für Produkte, bei denen der Konsument den Zucker- oder Fettgehalt nicht so leicht erkennt, also etwa bei Fertiggerichten, Snacks, Sandwiches, zuckerhältigen Erfrischungsgetränken", sagt Schöffl. Die Ernährungsampel informiert in Farbe über Fett, gesättigte Fette, Zucker und Salz - rot heißt viel, gelb moderat und grün wenig. Die Ampel sollte auf der Vorderseite des Produkts sein. "Der Konsument soll auf einen Blick sehen können, ob das Produkt ein Fit- oder ein Schlappmacher ist", so Schöffl. "Jetzt wären die EU-Parlamentarier am Zug, die so einen Vorschlag beschließen sollen", verlangt Schöffl.

Kritisch sieht die AK am EU-Entwurf, dass es noch keine zwingende Kennzeichnung der Herkunft gibt. "Das ist konsumentenunfreundlich. Konsumenten ist es für ihre Kaufentscheidung wichtig, woher das Produkt und seine wesentlichen Bestandteile sind. Das belegen auch unsere Tests", sagt Schöffl, "wir erwarten uns hier, dass uns hier die Parlamentarier klar unterstützen."

Bei der Kennzeichnung offen abgegebener Produkte beanstandet die AK, dass nur allergieauslösende Zutaten und der Zusatzstoff Schwefeldioxid zwingend angegeben wird. Die AK verlangt, dass bei offen verkauften Waren über die Zutaten informiert werden muss.

 

 

 

KüCHEN-MUSEUM, HANNOVER



Das Küchen-Museum hat vor wenigen Tagen seine Türen geöffnet und wird die Geschichte der Küche und die verschiedenen Kulturen mit über 10.000 Exponaten, einschließlich einer wachsenden Kochbuchbibliothek, anschaulich präsentieren.

"In unserer Schul- und Lehrküche finden regelmäßig Kochkurse für "Jung und Alt" statt oder die Räumlichkeiten sind für private Events buchbar", so Andrea Kretschmer, 2. Vorsitzende des WOK-World of Kitchen Museum e.V., im Gourmet Report Gespräch.

Das WOK-Museum ist zentral hinter dem Hauptbahnhof in der Landeshauptstadt Hannover gelegen. Anfahrt für Auto und Bus über die A2.

www.wok-museum.de

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/335567/Kuechen-Museum-Hannover.html

 

 

 

TEST SPEZIAL ERNÄHRUNG



Vom guten Gewissen bis zu den Angstmachern

 

Sich vernünftig und umweltbewusst zu ernähren ist eigentlich ganz einfach - wenn man weiß wie. Ein neues Spezial-Heft der Stiftung Warentest hilft, sich entsprechendes Grundwissen anzueignen, gesunde von gefährlichen Nahrungsmitteln zu unterscheiden und herauszufinden, ob die eigene Ernährungsweise dem Klima schadet. Angereichert werden die Kapitel mit zwölf Lebensmittel-Tests, die gut zum Sommer passen, etwa von Saft oder Vanilleeis. So schreibt sich der Einkaufszettel schneller, und auch der Wunsch nach gesunder, figurfreundlicher Ernährung kann damit erfüllt werden.

Mit dem Kapitel "Das gute Gewissen" setzt die test-Redaktion auf einen unübersehbaren Trend. Immer mehr Menschen wollen essen und trinken, ohne Natur und Umwelt zu schaden. Doch durch den Siegel-Dschungel blickt kaum einer durch. In den Artikeln über fair gehandelte Produkte, über den Zusammenhang von Klima und Ernährung und über bedrohte Fischarten bekommt der Leser alle nötigen Informationen, damit ihm die Auswahl in Supermarkt oder Bioladen oder auf dem Markt leichter fällt.

Bunte Geschichten machen mit vielen nützlichen Tipps und Ideen zum Beispiel Lust aufs Grillen oder darauf, einmal ein neues Ernährungskonzept auszuprobieren. Alle, die fürchten, in ihrem Essen stecken schädliche Inhaltsstoffe, lernen im Kapitel "Die Angstmacher" Wissenswertes über Keime, Acrylamid, Molekularküche, Pestizide und Zusatzstoffe, und sie bekommen neue Informationen von der Pestizidfront. Schließlich erhalten sie Durchblick in Sachen Mogelpackungen und Lebensmittelkennzeichnung sowie bezüglich des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Das test Spezial Ernährung hat 128 Seiten und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich und unter www.test.de/shop

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/335555/test-Spezial-Ernaehrung.html

 

 

 

Presseerklärung



Zur mündlichen Verhandlung des Gentechnikgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht am 23.06.10

 

Kippt Karlsruhe das Gentechnikgesetz?

 

Verbände fordern einen schärferen Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft

Berlin, den 16.06.10. „Diejenigen, die die Gentechnik nutzen, müssen endlich für deren Risiken und Folgekosten gerade stehen. Nach wie vor fehlt in entscheidenden Bereichen die Verursacherhaftung.

Damit werden diejenigen, die auf gentechnikfreie Lebensmittel setzen, massiv benachteiligt“, so Vertreter des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bund (DBIB), des ökologischen Imkervereins Mellifera und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

2005 hat Sachsen-Anhalt die Klage gegen das Gentechnikgesetz eingebracht. Es sieht die Berufsfreiheit und den Eigentumsschutz der Gentechnikanwender vor allem durch die Haftungsregelungen und die Regelungen zum Standortregister gefährdet. Das Land vertritt die Auffassung, dass das Gesetz nicht vor wirtschaftlichen Nachteilen durch den Gentechnikanbau schützen

müsse. Gentechnikfrei wirtschaftende Bauern sollen deshalb, so die Landesregierung, Einträge von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in ihre Produkte weitgehend hinnehmen müssen.

Bereits das geltende Recht weist elementare Lücken auf. So wurden Interessen der Imker im Gentechnikgesetz nicht berücksichtigt. Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, sollen sie - nach aktueller Rechtsprechung - ausweichen, um bestimmte Einträge zu vermeiden.

Die Berufsfreiheit der Imker und die Wahlfreiheit der Verbraucher werden damit massiv eingeschränkt.

Angegriffen wird von Sachsen-Anhalt auch das Standortregister, das Flächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen ausweist. Der Europäische Gerichtshof hat bereits 2009 einer Einschränkung der Angaben im Standortregister widersprochen. Die Veröffentlichung der Flächen dient vor allem der Information, wo gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden sollen, damit sich betroffene Nachbarn aktiv vor Kontaminationen schützen können. Auch um Verunreinigungen in der Lebensmittelkette rückverfolgen zu können, ist das Register unabdingbar.

Für die Lebensmittelwirtschaft ist die Gentechnik vor allem mit Kosten für Qualitätssicherungsmaßnahmen verbunden. So müssen regelmäßig Analysen vorgenommen werden, die bspw. gentechnikfreie Maisprodukte wegen mangelnder Verursacherhaftung um etwa 10 % verteuern. Wir stellen fest: Das Gentechnikgesetz führt nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung der Gentechnik-Verwender. Im Gegenteil: Einseitig belastet werden gentechnikfrei wirtschaftende Bauern, Gärtner, Saatguterzeuger und Imker. Ihnen allein wird der übergroße Teil der Folgekosten und Risiken der Agro-Gentechnik aufgebürdet. Diese Umkehr des Verursacherprinzips muss

vom Gesetzgeber endlich beendet werden. Bislang müssen Gentechniklandwirte nur für bestimmte Schäden, nämlich ab einer Kontamination über 0,9%, haften. Ob für Schäden unterhalb von 0,9% gehaftet wird, lässt das Gentechnikgesetz offen. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt möchte die Haftungsbestimmungen im Gentechnikgesetz noch weiter aufweichen, um die Gentechnikanwender von den entstehenden Schadens- und Haftungsverpflichtungen weitgehend frei zu stellen. Wenn das Bundesverfassungsgericht die Berufsfreiheit schützen will, muss dem

Normenkontrollantrag Sachsen-Anhalts eine klare Absage erteilen werden.

3324 Zeichen, Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

als Vertreter der Verbände:

Peter Röhrig, BÖLW, mobil: 0160 / 96459951

Thomas Radetzki, DBIB & Mellifera, mobil: 0171 / 3366569

Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, AbL, mobil: 0171 / 3627711

von den Rechtsanwälten:

Rechtsanwältin Katrin Brockmann, Berlin, Tel: 030 / 28876783, mobil: 0157 / 728876783

Rechtsanwalt Dr. Georg Buchholz, Berlin, Tel: 030 / 72610260, mobil: 0163 / 665 34 88

V.i.

 

 

 

P R E S S E E R K L Ä R U N G



 

Die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben Brisantes aus den Verwaltungs- und Prozessakten Magdeburg / Naumburg, 3.05.2010.

 

Morgen findet vor dem Oberlandesgericht in Naumburg die Verhandlung der Schadensersatzklage in der Berufungsinstanz gegen die sechs Beklagten statt, die am 21. April 2008 den umstrittenen Freisetzungsversuch von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank Gatersleben auf dem Gelände des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zum Teil zerstörten. Die Betroffenen, ihre Rechtsanwälte und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. stellen heute eine neue Broschüre vor, die brisante Hintergründe zu den Vorgängen um die Freisetzung ans Licht bringt. Die Broschüre: „Risiken und Nebenwirkungen – die Genbank Gatersleben und die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen“ zeigt anhand umfangreicher Quellen, auch aus den Verwaltungs- undProzessakten auf, dass die Genehmigung der Freisetzung für Gatersleben nie hätte erteilt werden dürfen.

Zur Erläuterung: Nach dem Gentechnikgesetz müssen alle nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit ein Freisetzungsversuch genehmigt werden darf. Dem geht in der Risikobewertung auch eine Prüfung des Ortes, an dem der Versuch durchgeführt werden soll, hier den Vermehrungsflächen der Genbank Gatersleben, voraus. Die zuständige Behörde, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), genehmigte die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in 500 Metern Abstand zu den alten Weizensorten der Genbank. Die Genbank Gatersleben ist eine der weltweit umfangreichsten Genbanken für alte Kultur- und Getreidesorten, eine „Schatztruhe der biologischen Vielfalt“. Die in der Genbank Gatersleben gesammelten und zu erhaltenden alten Getreidesorten und deren Genressourcen dienen u.a. der Sicherung der Nahrungsmittelqualität und Ernährungssouveränität weltweit. Das BVL nahm mit der Freisetzung die Gefahr einer gentechnischen Kontamination der Bestände der Genbank wissentlich in Kauf, anstatt Gefahrenvorsorge zu betreiben und das Risiko zu minimieren. Noch erstaunlicher: Der Genehmigung war ein Empfehlungsschreiben des Direktors des BVL, Dr. Hans-Jörg Buhk beigefügt, der es „aufgrund der vielen Einwendungen mit Bezug auf die räumliche Nähe zur Genbank für geboten [hielt], den Standort für die Vermehrung der Genbank-Akzessionen [Muster] zu verlagern“ (aus dem Anschreiben zum Genehmigungsbescheid des BVL, 23.11.2006). Die Bundesregierung, in Kenntnis der Risiken, hätte den riskanten Freisetzungsversuch verbieten können, entzog sich aber ihrer Verantwortung. Die Freisetzung wird großzügig durch das Kultusministerium in Sachsen-Anhalt aus öffentlichen Steuergeldern gefördert, obwohl die Freisetzung vor allem der Produktforschung für ein privates Saatgutunternehmen diente.

Das IPK führte dann den Freisetzungsversuch durch. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen während des Freisetzungszeitraumes wurden nicht einmal die vorliegenden Verstöße gegen die Sicherheitsauflagen festgestellt. Das IPK in seiner Doppelrolle als Antragsteller für die Freisetzung und Betreiber der Genbank, verstieß nicht nur gegen die Sicherheitsauflagen. Vielmehr verletzte das IPK mit der Durchführung der Freisetzung ihren öffentlichen Förderungsauftrag: Die sichere, gentechnikfreie Erhaltung der alten Genbanksorten und des freien Zugangs zu diesen Sorten. Einer vollständigen Untersuchung der Bestände auf gentechnische Kontaminationen will das IPK bis heute nicht nachkommen. Das IPK kennzeichnet noch nicht einmal diejenigen Muster, die in den Jahren der Freisetzung neben dem GV-Weizen vermehrt und dennoch an Landwirte und Züchter herausgegeben worden sind.

Gemeinsam fordern Gendreck-weg, das Weizennotkomitee und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft:

„In der Nähe der Genbank Gatersleben dürfen zukünftig keine gentechnisch veränderten Pflanzen freigesetzt werden, sondern die Genbank muss ihrer eigentlichen Aufgabe, der sicheren, gentechnikfreien Erhaltung der „Schatztruhe der biologischen Vielfalt“ nachkommen. Politik, Wissenschaft und Behörden müssen endlich dem Risiko der Agro-Gentechnik Rechnung tragen und dem Vorsorgeprinzip absoluten Vorrang geben. Anbau und Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen müssen in freier Natur verboten werden“.

www.abl-ev.de/gentechnik

 

 

 

Signalurteil zum Schweinepatent: Jetzt EU-Biopatentrichtlinie ändern



 

 

Zum Widerruf des sogenannten "Schweine-Patents" durch das Europäische Patentamt (EPA) erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Agrogentechnik:

Der Widerruf des Schweine-Patents ist ein großer Sieg für Greenpeace, Misereor, den Deutschen Bauernverband, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und andere Kläger.

Die jetzige Entscheidung darf aber keine Ausrede für Ministerin Aigner sein, sich zurückzulehnen und auf die mangelhafte Selbstkontrolle des EPA zu vertrauen. Es kann nicht sein, dass Rechtssicherheit für Landwirte und Züchter erst durch Klagen gegen bereits erteilte Patente geschaffen wird. Wir fordern darum die Bundesregierung auf, endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und sich mit Nachdruck in Brüssel für eine Reform des EU-Patenrechtes einzusetzen.

Dass die Selbstkontrolle des EPA nicht funktioniert zeigt sich daran, dass zu weit reichende Patentansprüche wie die beim Schweine-Patent oftmals erst von Dritten aufgedeckt werden. Sie verursachen hohe Kosten, steigern die Abhängigkeit von Landwirtschaft und mittelständischen Züchtern und beeinträchtigen die wissenschaftliche Forschungsfreiheit. Die zunehmende Kontrolle der gesamten Lebensmittelkette durch Konzerne bedroht zudem die Sortenvielfalt bei Kulturpflanzen und damit die globale Ernährungssicherheit.

 

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Pressestelle

11011 Berlin

T: 030 / 227 - 5 72 12

F: 030 / 227 - 5 69 62

http://www.gruene-bundestag.de

eMail: presse@gruene-bundestag.de

 

 

 

Kritische Anmerkungen und Fragen zu folgender Aktion von Avaaz:



Kritische Anmerkungen und Fragen zu folgender Aktion von Avaaz: Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben.

 

Ich habe diese Aufforderung nun wirklich zum xfachsten Mal bekommen. Das zeigt, dass Avaaz tief in die Widerstands-PC's unterschiedlichster Problembereiche vorgedrungen ist. Und jetzt wird nochmal nachgelegt, dass angeblich auch Greenpeace die Aktion unterstützen will. ABER: Nicht nur mir ist das unheimlich.

 

Avaaz – The World in Action. So ein globaler Anspruch. Bsp.: Spenden für eine Wählerbefragung im Iran. Das Vorbild ist Obamas Online-Offensive, Per Mausklick zu einer besseren Welt. Hinter all dem nichts als eine Internetseite und ein überschaubarer Personenkreis und mit jedem Klick eine neue email-Adresse eingefangen und gleich soll man natürlich spenden.

 

Das ist es ja, wenn ich als Unbedarfter an die Sache rangehe, dann unterschreibe ich und fertig. Ich bekomme die Aufforderung von Avaaz ja auch, weil ich irgendwann etwas unterschrieben habe, von dem ich dachte, dass es Sinn macht, ohne noch zu wissen, was das war. Jetzt bin ich aber beim Thema Gentechnik nicht mehr so unbedarft.

 

Ich wäre nicht zu dieser kritischen Einstellung zu Avaaz gekommen, wenn mir nicht dieser oberflächlich formulierte Text an die EU gestört hätte. An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso: Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen.

 

Für Außenstehende eine plausible Forderung. Aber: Diese "unabhängige" Forschungs-Kommission zieht der Barroso sofort aus dem Hut, das ist die lobbydurchsetzte EFSA er müsste sich andernfalls selbst abschießen und wenn noch mehr Forschung von "unabhängigen" Wissenschaftlern gefordert wird, haben wir noch mehr solche, die nicht kontrolliert werden und noch mehr Gt auf den Feldern und noch mehr Forschungsmittel die falsch verbraten werden. Benedikt Haerlin bestätigt, dass bei der Aktion so getan wird, als könne hier die neue Petitionsmöglichkeit nach dem Lissabonner Vertrag genutzt werden, obwohl dies tatsächlich gar nicht machbar ist: Noch fehlen die "!Ausführungsbestimmungen" dafür.

 

Avaaz hat sich mit dem viel weiter fortgeschrittenen Widerstand in Europa offenbar nicht abgesprochen.

Wieviel aussagekräftige Forschungsergebnisse sollen noch vorliegen? Von Arpad Pusztai, Suzan Bardosz, Seralini, Irina Ermakova, Higgins haben noch einige genug bewiesen und das ist nur die technische Seite der Medaille. Die ökologischen, die sozioökologischen und in den Anbauländern katastrophalen Auswirkungen allein müssten zu einem sofortigen Stopp führen.

 

Avaaz, wenn sich hinter dieser Mausklick-Organisation durch die Millionen E-Mail-Adressen eine Meinungsmacht aufbaut?

… wenn, die sich genauso aufplustern wie der WWF, der jetzt auch Gen-Soja und Zuchtlachs absegnet?

… wenn, das hauptsächlich dazu dient, mit ganz wenig Aufwand Spendengelder abzugreifen?

… wenn, wenn man den weltweit wachsenden Widerstand bewusst kanalisieren will?

Man muss sich selber ein Bild machen und die Wahrnehmungen auch oft dem Bauch überlassen. Da ist einmal eine ultralinke Seite, die fragt Wer oder was ist AVAAZ? Und da ist ein Spiegelartikel und dann ein Spendenaufruf für eine unabhängige Wählerbefragung im Iran. Dann hier etwas über den Gründer Ricken Patel holprig automatisch ins Deutsche übersetzt.

 

"Avaaz.org Organisation, eine die immer wieder von sich zu reden macht. Sie sagt von sich Dass sie eine regierungsunabhängige Organisation sei. das sagt wiki zu avaaz.org zum thema regierungsunabhängigkeit in Deutschland. Mitbegründer: Ricken Patel:(Auszug aus dem über uns von Re s Publica) Ricken ist der Kanadier und hat für die International Crisis Group angehört, der Vereinten Nationen, der Rockefeller-Stiftung, die Gates-Stiftung, Harvard UniversityCARE International und der International Center for Transitional Justice, in Sierra Leone, Liberia, Afghanistan, Sudan und New York. Er hat einen Master in Public Policy von John Harvard's F. Kennedy School of Government, und einen Bachelor-Abschluss Balliol College, Oxford University. Er studierte zunächst in einer Klasse von 350 aus Oxford, und führte die Regierungen Schüler und Studenten Aktivismus an beiden Universitäten."

 

Der Gt-Widerstand wurde einmal als der dezentralste, von einander unabhängigste, vielfältig und kreativste und als Stärkung der Demokratie bezeichnet. Damit ist er für die Gt-Seilschaften unberechenbar. Es ist nichts leichter als E-Mail-Proteste im Spamordner landen zu lassen während sich gleichzeitig 1 Million im Glauben wähnt, etwas Großes geleistet zu haben.

 

 

 

Umweltminister Dr. Antonio Brack bekräftigt Gentechnikverbot



Peru setzt auf Biodiversität und Öko-Landbau

 

Gräfelfing/Lima – Der peruanische Umweltminister Dr. Antonio Brack hob bei einem Treffen mit Naturland in Lima am 18.03.2010 den Öko-Landbau als äußerst wichtigen Bereich der peruanischen Umweltpolitik hervor. „Peru hat eine weltweit einzigartige Biodiversität. Diese Vielfalt wird durch den Öko-Landbau nachhaltig genutzt und geschützt. 19.000 zertifizierte Naturland Kleinbauern sind eine hervorragende Werbung für Peru", betonte Umweltminister Brack. Naturland Geschäftsführer Steffen Reese begrüßte insbesondere das peruanische Verbot zur Agro-Gentechnik: „Mit dem Nein zur Agro-Gentechnik ist Peru Vorbild für Europa".

 

Agro-Gentechnik gefährdet Biodiversität

2321 unterschiedliche Kartoffelvarietäten und 55 Maisvarietäten sind heute noch in Peru zuhause. Diese Vielfalt ist angepasst an unterschiedlichste agrarökologische Standort- und Klimabedingungen. „Der Reichtum Perus liegt in seiner enormen Biodiversität. Die Agro-Gentechnik ist eine Bedrohung für diesen unermesslichen Genpool", so Minister Brack. Die Genehmigung der Freisetzung von gentechnisch manipuliertem Mais – wie MON810 – oder die Zulassung der Amflora Kartoffel in Europa haben Konsequenzen auf die politische Diskussion und Entscheidungen in anderen Ländern – wie Peru. Naturland Geschäftsführer Reese: „Wir tragen eine große gesellschaftliche Verantwortung. Das scheint aber noch immer nicht im Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel angekommen zu sein".

 

Öko-Kaffeeanbau ist Umweltschutz

Naturland zertifizierter Kaffee wächst im Schatten von Bäumen - in sogenannten Agroforstsystemen. Dieses nachhaltige Anbausystem schützt Boden, Klima und Wasser und zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus."Je mehr Öko-Kaffee in Europa getrunken wird, umso besser für Mensch und Umwelt in Peru", so Minister Brack. Eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie der Schutz der Amazonas Regenwälder stehen mit großer Priorität auf der Agenda von Minister Brack, dessen Ministerium erst 22 Monate jung ist. Durch die Verabschiedung des neuen Forstgesetzes sollen die 55 Millionen Hektar Primärwald (Vergleich: Gesamtfläche der Bundesrepublik Deutschland: 37 Millionen Hektar) konsequent geschützt werden. Geplant ist bis zum Jahr 2021 die jährlichen Rodungen von 150 000 Hektar Primärwald vollständig zu unterbinden.

 

Öko-Kaffee aus Peru ist zumeist Naturland Kaffee

16.700 Tonnen Naturland zertifizierter Kaffee mit einem Wert von über 55 Millionen US-Dollar wurden 2009 aus Peru exportiert. Peru ist der weltweit größte Exporteur von Öko-Kaffee, insgesamt wurden 34.500 Tonnen Öko-Kaffee in 2009 exportiert. Mit 19.0000 Bäuerinnen und Bauern, die nach Naturland Richtlinien arbeiten, stellt Peru einen Schwerpunkt von Naturland International dar. Neben Kaffee werden in Peru auch Kakao, Bananen, Mangos und weitere tropische Früchte nach Naturland Richtlinien angebaut.

Naturland fördert den Ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 55.000 Bauern und 500 Herstellern als Naturland Partner einer der größten ökologischen Anbauverbände. Für Naturland gehören Öko-Kompetenz und soziale Verantwortung zusammen.

 

 

AMFLORA-VERBOT Österreichisches Parlament



 

Amflora nein

 

 

 

Stop the Crop II - Wir wollen keine Gentechnik!



Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel "Amflora" von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

 

Vor einem Jahr hatten wir mit der gemeinsamen Aktion "Stop the Crop" einigen Erfolg: Kurz vor dem Anbau erließ Verbraucher- und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot für den Anbau des Gentechnik-Mais "Mon 810". Die Europäische Kommission wurde von einer Zweidrittel-Mehrheit der Regierungen überstimmt und konnte die Aufhebung entsprechender Verbote in Österreich und Ungarn nicht durchsetzen. Daraufhin stellte sie auch ihre Bemühungen ein, die nationalen Gentechnikverbote auszuhebeln und den Anbau weiterer Gentechnik-Sorten (bt 11 und 1507 von Syngenta) zuzulassen.

 

Jetzt nimmt der damalige und heutige Präsident der EU-Kommission José Barroso einen neuen Anlauf. Zu diesem Zweck hat er die Zuständigkeit für alle Gentechnikfragen bei einem neuen Kommissar gebündelt. Dem Umweltkommissar wurde seine bisherige Zuständigkeit entzogen. John Dalli aus Malta, der als ausgewiesener Freund der Industrie gilt, hat als erste Amtshandlung trotz erheblicher Bedenken einer Mehrheit der EU-Regierungen, eine Gentechnik-Kartoffel von BASF zum Anbau zugelassen. Sie soll zwar nur für Industriezwecke genutzt werden. Dennoch darf sie auch in Lebensmitteln auftauchen. Dabei enthält sie ein Antibiotika-Resistenz-Gen, das schon längst verboten sein sollte und gegen das die Europäische Arzneimittelbehörde erhebliche Bedenken erhoben hat.

 

Die neue Bundesregierung hat diese "Amflora"-Kartoffel sogar namentlich in ihrem Koalitionsvertrag erwähnt und vereinbart, ihren Anbau zu unterstützen. Dabei gibt es längst Kartoffeln, die die gleichen Eigenschaften haben und ohne Gentechnik und Antibiotika-Resistenz auskommen.

 

Als nächstes will die EU-Kommission für den in Deutschland und fünf weiteren EU-Staaten verbotenen Gentechnik-Mais "Mon 810" von Monsanto eine Neuzulassung erteilen, die die alten Verbote außer Kraft setzt. Zudem sollen zwei weitere Gentechnik-Mais-Sorten für den Anbau neu zugelassen werden. Auch das will die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag unterstützen.

 

Ende 2008 hat der Rat der europäischen Umweltminister einstimmig an dem gegenwärtigen Zulassungsverfahren massive Kritik geübt und die EU-Kommission aufgefordert, die Sicherheitsüberprüfung zu überarbeiten und zu verbessern und zudem die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung von Gentechniksorten in der Landwirtschaft bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen. Darauf hat die Kommission bisher nicht reagiert. Wir meinen: Solange diese Mängel nicht abgestellt sind, darf die Kommission keine neuen Zulassungen erteilen.

 

Schreiben Sie jetzt an Frau Aigner und Herrn Röttgen: http://www.saveourseeds.org/de/dossiers/stop-the-crop/e-mail-action.html

Unterstützen Sie die Petition an die Europäische Kommission: https://secure.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/

Fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

 

Wir sagen: Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen.

 

P.S. Diese Aktion können Sie auch auf Ihrer Webseite erscheinen lassen. Hier gibt es die technische Anleitung: http://www.gmo-free-regions.org/stop-the-crop-action/de/aktion-machen.html

 

 

 

Informatives über gesunde Ernährung



 

Heft 17 und bisherige Ausgaben zum Download

Dr. Rainer Wild-Stiftung

Stiftung für gesunde Ernährung

 

 

 

Stevia



Wenn Blätter süß schmecken

 

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe

 

Süß ist die für den Menschen angenehmste Empfindung und eine Reihe von Pflanzen, wie Stevia, Katamfe oder Zitrusfrüchte wie Bitterorangen enthalten Inhaltsstoffe die der Mensch als süß-schmeckend wahrnimmt. Zuckersüß schmeckt aber nur der Haushaltszucker (Saccharose). Alle anderen süßen Geschmackswahrnehmungen sind nicht rein süß wie Saccharose, berichtet Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de .

 

Stevia, Zucker und Aspartam schmecken Süß

Zucker hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der ins Gewicht schlägt: Zu viel Zucker kann bei Bewegungsmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Kalorienfreie Alternativen zum Zucker gibt es in der Natur nur wenige und alle gehören der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe an. Trotzdem gibt es einige Pflanzen, die süß schmecken und deren Geschmack sich als Süßungsmittel von Tee, Kaffee oder Pudding eignet. Dazu gehören insbesondere Thaumatin, Stevia, Aspartam und Neohesperidin Dihydrochalkon. Der letztgenannte Süßstoff klingt wie die Ausgeburt der Hölle, ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff aus Bitterorangen. Neohesperidin ist in praktisch allen Ländern der Welt als Süßstoff zugelassen und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat ihm den GRAS-Status zuerkannt. Die Buchstaben-Kombination GRAS steht für generaly recognized as safe und bedeutet gänzlich unbedenklich. Diesen Status hat natürlich auch der Haushaltszucker, denn grundsätzlich ist Zucker nicht für Krankheiten verantwortlich. Zucker kann beispielsweise weder Allergien auslösen noch begünstigen. Allergien gegen Zucker gibt es schlicht und ergreifend nicht.

 

Aspartam in Cola

Aspartam besteht aus den Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Beide Aminosäuren kommen beispielsweise in großen Mengen in Fleisch, Soja oder Eiern vor. Der natürliche Ursprungs des Süßstoffes Aspartam bedeutet aber nicht automatisch Harmlosigkeit und so haben Wissenschaftler immer wieder Studien zu Aspartam durchgeführt. Wissenschaftlich ist inzwischen eindeutig klar, dass von Aspartam keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Weltweit verzehren mehr als eine Milliarde Menschen täglich Aspartam, da der Süßstoff beispielsweise für die Süße von Cola-Getränken verantwortlich ist. Noch natürlicher als Aspartam ist der Süßstoff Thaumatin, der aus der Katamfe-Frucht gewonnen wird. Aber isoliert schmeckt Thaumatin nicht so gut und muss daher mit anderen Süßungsmitteln gemischt werden.

 

Süßstoff Stevia bald in Deutschland erhältlich?

In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.

 

Natürlich süßen mit Bienenhonig

Wer etwas wirklich natürliches sucht, ist bei Bienenhonig gut aufgehoben. Der Honig sollte aber während des Abschleuderns von den Waben und auch später nicht über 40 Grad Celsius erwärmt worden sein, damit er seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verliert. Viele Menschen empfinden den Honiggeschmack als ideale Süße und ziehen Honig dem Zucker, Fruchtzucker und anderen Süßstoffen wie Stevia vor. In jedem Falle ist Honig natürlich und auch gesundheitsförderlich - im Übermaß natürlich nicht.

 

Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews:

Mit Süßstoff abnehmen?

(www.gesundheitsnews.imedo.de/news/1012529-mit-susstoff-abnehmen )

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

( www.gesundheitsnews.imedo.de/news/1012960-stevia-ist-mit-vorsicht-zu-geniesen )

Im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de können Sie sich mit anderen Menschen zum Thema Zucker und Süßstoff austauschen und Ihre Meinung schreiben.

 

Quelle: http://www.gourmet-report.de/artikel/333811/Stevia.html

 

 

 

Globalisierung in Indien



http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr46/Wirtschaft/18603.html

WOZ Die Wochenzeitung

WOZ vom 12.11.2009 - Ressort Wirtschaft

 

Vandana Shiva

<Benutzen Sie Ihre Hände!>

Die indische Physikerin, Philosophin und Aktivistin erzählt, was die

Globalisierung in Indien anrichtet, warum die Landwirtschaft so wichtig ist

und was wir von Quantenphysik lernen können.

 

Interview: Bettina Dyttrich

 

WOZ: In Europa sind sich fast alle einig, dass die armen Länder

Wirtschaftswachstum brauchen. Sie, Vandana Shiva, weisen diese Idee zurück.

 

Vandana Shiva: Ja. Denn Wachstum misst nicht die Produktion, sondern nur

jenen Teil davon, der auf den Markt kommt. Wenn die Armen ihre Produkte

verkaufen und dabei verhungern, wächst die Wirtschaft. Wachstumszahlen

sagen nichts darüber aus, wie viel die Leute essen, wie viel sauberes Wasser sie haben, ob sie ihren Lebensunterhalt gut bestreiten können - sie messen nur den Geschäftssektor. Und weil dieser immer mehr von grossen Firmen

beherrscht wird, ist Wachstum heute ein Zeichen für wachsende Ungleichheit.

Als wir in Indien 4,5 Prozent Wachstum hatten, war die Gesellschaft

gerechter. Jetzt haben wir 9 Prozent, und die Armen werden ärmer. Inzwischen sagt sogar der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, dass sich mit Wachstum das Wohlergehen der Menschen nicht messen lässt.

Aber die Idee ist immer noch in den Köpfen der Leute.

Ja, weil sie propagiert wurde wie ein religiöses Dogma. Wenn man es lange

genug wiederholt, glauben es die Leute. Was wir messen sollten, ist viel

umfassender: wie viele Menschen Arbeit haben, was sie produzieren und was

sie konsumieren - die Qualität der konsumierten Güter.

Der Konsum kann aber auch nicht immer weiterwachsen.

Nein. Muss er auch nicht. Heute be-obachten wir überall, dass die Zunahme

des Konsums mit sinkender Qualität der Güter einhergeht. Ich komme gerade aus den USA. Ich liebe Joghurt, es ist eines meiner Grundnahrungsmittel in Indien. Aber das Joghurt in den USA ist nicht essbar, es ist eine durchsichtige, schwabblige Masse. Was wir brauchen, sind weniger und bessere Dinge. Nicht immer mehr schlechtere.

Das jetzige Wirtschaftsmodell hätte Probleme mit dieser Entwicklung.

Das jetzige Wirtschaftsmodell hat sowieso Probleme! (lacht) Seine Zeit ist

abgelaufen, es war ein falsches Modell. Es ist sinnlos, noch mehr

Steuergelder für seine Rettung zu verschwenden. In diesem Modell hungert

eine Milliarde Menschen, und zwei Milliarden leiden an Fettleibigkeit,

Diabetes und Bluthochdruck, weil ihre Nahrung dermassen schlecht ist. Wir

brauchen ein anderes Wirtschaftsmodell, das sich an den Grenzen der Erde und an Gerechtigkeit orientiert - die Erde gibt genug für alle.

 

Aber auch in Indien träumen doch viele vom westlichen Modell?

 

Die Reichen wollen es. Ich schätze, es sind etwa 4 oder 5 Prozent der

indischen Bevölkerung. Nicht mehr. Aber sie sind sichtbar, denn sie sind im

Fernsehen zu sehen. Die restlichen 95 Prozent gehören zu den Verlierern der

Globalisierung, und etwa ein Drittel von ihnen wehrt sich mit aller Kraft.

Denn Globalisierung basiert auf dem Auslagern von Produktion und

Verschmutzung. Industrie braucht Land, und dieses Land wird KleinbäuerInnen und Stammesgesellschaften weggenommen. Darum kämpfen sie. Ein Drittel Indiens ist zurzeit unregierbar, weil die Rebellion der Armen so intensiv ist.

 

Indien ist eine Demokratie. Gibt es keine demokratischen Möglichkeiten, sich

zu wehren?

 

Die KleinbäuerInnen haben ein Recht auf ihr Land. Die Stammesgesellschaften haben sogar noch mehr Rechte, denn sie dürfen laut Verfassung allein über ihre Ressourcen entscheiden. Aber die Gesetze werden ausser Kraft gesetzt, wenn es um Grossprojekte wie Autobahnen geht. In den Sonderwirtschaftszonen sowieso. Und das Schlimmste ist, dass dabei Militärgewalt gebraucht wird. Die einzige Möglichkeit, Demokratie zu zerstören, ist Gewalt.

 

Wie können wir ein neues Wirtschaftsmodell entwickeln?

 

In Indien gibt es bereits nachhaltige Wirtschaftsmodelle. Dort ist es heute

am dringendsten, eine falsche Entwicklung zu vermeiden. Wir müssen die

Prinzipien von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit erhalten, mit denen Menschen

wie Mahatma Gandhi unser Land inspirierten. Es war bis vor einigen Jahren

staatliche Politik, dass Indien ein Land der KleinbäuerInnen und die

Nahrungsproduktion so nah wie möglich bei den KonsumentInnen sein sollte.

Wie ich in <Leben ohne Erdöl> beschrieben habe, sind wir mit drei Krisen

konfrontiert: dem Klimachaos, Peak Oil und der Nahrungskrise. Der einzige

Weg, diese drei Krisen zu lösen, ist eine Landwirtschaft zu betreiben, die

mit der Erde arbeitet, nicht auf der Basis von Öl.

 

Wie geht das konkret?

 

Es werden wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten müssen, auch

in den reichen Ländern. Wir müssen zurück zur Wirtschaft der realen Welt,

auf der Basis realer Energien, realer Talente von Menschen und ihrer realen

Bedürfnisse. Wir müssen jetzt Modelle gegenseitiger Unterstützung aufbauen.

Wenn wir uns jetzt nicht vorbereiten, werden wir sehr heftige Konflikte

haben, einen Kampf aller gegen alle.

 

Die Arbeit in der Landwirtschaft ist nicht gerade mit hohem Ansehen

verbunden. Vor allem die Handarbeit - das fällt mir auch auf in der

landwirtschaftlichen Schule, die ich besuche.

 

Das stimmt. Die Leute werden Bauern, weil sie für alles andere zu blöd sind

- das glauben wir heute. Darum sehe ich meine Aufgabe darin, die harte

Arbeit der KleinbäuerInnen zu würdigen. Wenn wir das nicht tun, wird niemand

mehr diese Arbeit machen wollen. Und dann werden wir nichts mehr zu essen

haben. Die Menschen sind die einzige Art, die dumm genug ist, die

Bedingungen für ihr eigenes Aussterben gezielt zu schaffen. Die industrielle

Landwirtschaft vernichtet Nahrung. Wir verschwenden neunzig Prozent der

erhältlichen Kalorien, indem wir dem Vieh Getreide füttern.

 

In Ihrem Buch betonen Sie aber, wie wichtig Nutztiere seien.

 

Es gibt keine nachhaltige Landwirtschaft ohne die Kombination von Tieren,

Bäumen und Ackerbau. Wir haben die Systeme auseinandergerissen - die

Landwirtschaft ganz auf Ackerbau ausgerichtet und die Tiere in Gefängnisse

gesperrt. In einer ökologischen Landwirtschaft ergänzen Tiere die Menschen,

sie konkurrenzieren sie nicht. Sie fressen das, was Menschen nicht essen -

Gras, Stroh und Erntereste -, und geben den Menschen Nahrung, Energie und

Dünger.

 

Funktioniert diese Ergänzung in Indien noch?

 

Zum Teil. Leider hat die sogenannte Grüne Revolution hier Schaden

angerichtet. Die Hochleistungsgetreidesorten haben viel kürzere, härtere

Halme, die das Vieh nicht fressen kann. Deshalb wurden vielerorts die

Zugochsen abgeschafft und stattdessen Traktoren gekauft. KleinbäuerInnen

brauchen mindestens dreissig Jahre, um die Schulden für einen Traktor

zurückzuzahlen. Und wenn sie nicht zahlen können, bringen sie sich um. Das

ist einer der Gründe für Bauernselbstmorde in Indien - der andere ist das

Gentechsaatgut.

 

Sie sprechen vor allem über Landwirtschaft. Was ist mit dem Rest der

Wirtschaft?

 

Alles hängt von der Landwirtschaft ab. Wenn sie sinnvoll organisiert ist,

wird sich auch der Rest verändern. Das enorme Wachstum der Städte wird

aufhören, wenn die KleinbäuerInnen von ihrer Arbeit leben können. Wenn sich jede Region selber mit Lebensmitteln versorgen kann, wird das den

Transportsektor verändern, es wird die Städteplanung verändern.

 

Was sollen wir im Norden tun?

 

Das Wichtigste scheint mir, die Demokratie zurückzufordern. Denn sie ist von

der Wirtschaft korrumpiert. In der Schweiz konntet ihr immerhin dar-über

abstimmen, ob ihr Gentechnahrung wollt. Aber die meisten Menschen können das nicht. In meinem vorletzten Buch, <Erd-Demokratie>, habe ich dafür plädiert,dass wir Demokratie gleichzeitig in lokale Zusammenhänge einbetten und global machen. Wir brauchen eine Demokratie der Erde: Das heisst einerseits, viel aktiver zu werden beim Verändern der lokalen Bedingungen. Und sich gleichzeitig vielmehr der ganzen Welt bewusster zu werden.

 

Als Kernphysikerin glaubten auch Sie früher an technische Lösungen. In Ihrem neuen Buch beschreiben Sie Ihr Schlüsselerlebnis: Ihre Schwester, eine

Ärztin, erklärte Ihnen die Risiken der Atomkraft.

 

Diese Erfahrung lehrte mich Bescheidenheit. Vorher war ich mir sehr schlau

vorgekommen als Kernphysikerin. Wie viele Frauen waren zu jener Zeit schon

in der Nuklearindustrie tätig? Jetzt wurde mir klar, dass es so vieles gibt,

was ich nicht weiss. Wir wurden ausgebildet, um TechnikerInnen zu sein.

Nicht um das Ganze zu verstehen. Darum gab ich die Kernphysik auf und

spezialisierte mich auf Quantenphysik. Ich wollte verstehen, wie die Welt

funktioniert, nicht eine Schraube sein im technischen Establishment.

 

Was haben Sie dabei gelernt?

 

Ich verstand, dass Reduktionismus und Macht Hand in Hand gehen. Dass man das Ganze zerstören muss, wenn man es beherrschen will. In Wirklichkeit kann man es nicht beherrschen. Wenn man das Ganze versteht, kann man nicht mehr gewalttätig sein dagegen. Wenn wir uns stärker bewusst wären, wie die Natur und unser Planet funktionieren, wären wir viel weniger gewalttätig.

 

 

Hilft Quantenphysik bei diesem Verständnis?

 

Sie war sehr, sehr hilfreich. Sie hilft auch, optimistisch zu bleiben in

brutalen Zeiten. Denn die Grundlage der Quantentheorie ist Unsicherheit: Es

gibt nichts Vorhersagbares. Daraus folgt, dass es immer möglich ist, dass

sich die Dinge verändern. Das ist ein Naturgesetz. Wir denken, mit Macht

hätten wir mehr Kontrolle. Aber in Wirklichkeit verlieren wir sie. Sich in

selbstorganisierten und selbstregulierten Systemen zu vernetzen, ist

gleichzeitig Ökologie und Demokratie.

 

Wie lässt sich das Denken in diese Richtung verändern?

 

Das Denken verändert sich durch Bildung. Und die beste Bildung ist direkte

Erfahrung. Sie lernen zu bauern - das ist der beste Weg, das Denken zu

verändern. Wenn Sie Ihre Hände gebrauchen und Kontakt mit dem Erdboden

haben, wird ein anderer Teil Ihres Gehirns aktiv. Ich empfehle Gartenarbeit

als Schulfach für alle Kinder. Lassen wir die Kinder ihren eigenen Weg

finden. Aber wir sollten ihnen zumindest Gärten geben.

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Vandana Shiva

 

Sie hatte die besten Voraussetzungen für eine Karriere in der Forschung:

Vandana Shiva wurde 1952 in eine wohlhabende nordindische Familie geboren.

Die Eltern waren aufgeschlossen für ökologische und feministische Fragen.

Shiva studierte Physik und doktorierte bereits mit 27 Jahren. Doch die

Abholzung der nordindischen Wälder und der verheerende Unfall in einer

Pestizidfabrik in Bhopal 1984 brachten sie dazu, sich immer mehr mit

ökologischen und sozialen Fragen zu beschäftigen. Sie schloss sich der

Chipko-Bewegung an, den Frauen, die Bäume umarmten, um sie vor der Abholzung zu schützen. Sie begann für Biolandwirtschaft, gegen Gentechnik und für Frauenrechte zu kämpfen. 1993 gewann sie den Right Livelihood Award, den sogenannten Alternativen Nobelpreis. Shivas Lebenswerk ist Navdanya, eine Organisation für Biolandbau-Forschung und die Erhaltung von Saatgut, die im Bundesstaat Uttarkhand einen Hof mit eigener Samenbank betreibt.

www.navdanya.org

 

Aktuelle Bücher:

<Leben ohne Erdöl>. Rotpunktverlag. Zürich 2009. 260 Seiten. 32 Franken.

<Erd-Demokratie>. Rotpunktverlag. Zürich 2006. 300 Seiten. 34 Franken.

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Wirtschaft zum Glück

Dieser Artikel ist der vierzehnte Beitrag der WOZ-Serie <Wirtschaft zum

Glück>, in der wir nachhaltige Produktions- und Eigentumsformen, neue Ideen für eine neue Ökonomie und ökologisch sinnvolle Projekte vorstellen.

Finanziert wird diese Serie aus einem Legat des früheren Nachhaltigen

Wirtschaftsverbandes WIV.

Weitere Texte im Dossier: <Wirtschaft zum Glück>

 

 

 

 

 

Nützliche Tipps



Mit diesen Tipps bleibt Ihre Nahrung ein echtes Lebens-Mittel

von Dr. Michael Spitzbart

 

Wählen Sie reifes Obst. Natürlich ist es verführerisch, noch harte Birnen oder grünliche Bananen auf Vorrat zu kaufen, wenn sie gerade preiswert sind. Immerhin reifen die Früchte ja auf der Fensterbank oder im Obstkorb noch nach. Reifung hat aber nichts mit Vitaminbildung zu tun. Vitamine entstehen im Obst nur, wenn es hoch an der Pflanze in der Sonne hängt. Sie haben nach zwei Wochen zwar reife Birnen zu Hause eine ganze Menge Vitamine fehlt aber in diesem zu früh gepflückten Obst.

 

 

Bevorzugen Sie Obst und Gemüse aus der heimischen Umgebung. Zwischen 10 und 50 % beträgt der Vitaminverlust von Obst und Gemüse, das bei Raumtemperatur gelagert wird pro Tag! Daher sollten Sie möglichst auf Früchte verzichten, die eine weite Reise hinter sich haben. Denn jeder zusätzliche Transporttag lässt die Vitamine schwinden. Kaufen Sie Obst und Gemüse, das aus Deutschland kommt, noch besser solches, das in Ihrer Region erzeugt wurde.

 

 

Kühl gelagert, halten sich Vitamine länger. Werden Obst und Gemüse dekorativ im Schaufenster präsentiert oder liegen auf andere Art in der Sonne, verzichten Sie auf den Kauf. Der Vitaminverlust ist zu groß. Auch zu Hause sollten Sie diese Lebensmittel immer kühl lagern, denn bei Ihnen in der Küche verabschieden sich die Vitamine ebenfalls. Essen Sie Obst und Gemüse rasch auf, statt sie tagelang zu lagern sie werden nicht frischer. Denn selbst im Kühlschrank wird Vitamin C abgebaut bei 4 C beträgt der Verlust in 48 Stunden rund 35 %.

 

Verzichten Sie auf bestrahltes Obst. Wahrscheinlich haben sie auch schon mal Tomaten gekauft, die nach drei Wochen immer noch prall und rot waren, ohne eine einzige matschige Stelle. Oder Äpfel, die nach 14 Tagen noch keinen braunen Fleck aufwiesen. Dieses Obst und Gemüse ist nicht mehr natürlich. Es wurde bestrahlt. Dabei wird in den Stoffwechsel der Lebensmittel eingegriffen, so dass alle Enzymaktivitäten gestoppt werden. Die (augenscheinlich angenehme) Folge: Obst und Gemüse verderben sehr viel langsamer. Der Nachteil: Natur ist das nicht mehr. Zudem verliert bestrahltes Obst fast alle Vitamine Sie können also als Vitaminquelle gleich drauf verzichten.

 

Wässern Sie Gemüse und Salat nicht, um es zu waschen. Verzichten Sie darauf, diese Lebensmittel lange in Wasser einzuweichen. Denn so schwemmen Sie die Vitamine aus. Vielmehr sollten Sie Gemüse & Co. rasch, aber gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Achtung: Paprika ist stark gespritzt und muss sehr gründlich gewaschen werden. Und auch für die Wachsschicht auf Äpfeln gibt es einen Trick. Kaufen Sie sich einfach eine Bürste, die Sie nur für Ihr Obst verwenden. So können Sie die Äpfel schnell und ohne viel Aufwand reinigen.

 

Essen Sie mehr roh! Wussten Sie, dass zwischen 50 und 70 % aller Vitamine verlorengehen, wenn Sie Obst und Gemüse erhitzen? Gerade Folsäure, die den meisten Menschen fehlt, ist besonders empfindlich. Schon zweiminütiges Kochen verringert den Folsäuregehalt um bis zu 90 %. Natürlich können Sie nicht jedes Gemüse roh essen vielleicht mögen Sie das geschmacklich auch gar nicht. Aber Sie sollten die Kochzeit so kurz wie möglich halten, indem Sie Gemüse nur kurz dünsten, am besten im Wok. So erhalten Sie immerhin noch einen Teil der Vitamine. Bereiten Sie Ihr Gemüse zu, kurz bevor Sie es verzehren. Halten Sie es stattdessen auf dem Herd lange warm, verringert sich allein der Vitamin-C-Gehalt um bis zu 70 %. Bleibt Ihnen zeitlich keine andere Wahl und Sie müssen das Gemüse vorkochen, ist es besser, das gekochte, abgekühlte Essen im Kühlschrank aufzubewahren und erst kurz vor dem Verzehr noch mal aufzuwärmen.

 

Greifen Sie zur Zitrone. Sie sollten Salat und Obstsalat erst unmittelbar vor dem Verzehr zubereiten. Ist Ihnen das nicht möglich, sollten Sie etwas Zitrone drübergeben. So verhindern Sie, dass der Sauerstoff der Luft die Vitamine zerstört. Eine Alternative, falls Sie keine Zitrone verwenden möchten: Kaufen Sie sich in der Apotheke Ascorbinsäurepulver, also Vitamin C in Pulverform. Streuen Sie hiervon ein bisschen über Ihren Salat und Obstsalat auch so wird der Vitaminverlust verhindert.

 

 

 

 

Schluss mit der Natur-Pur-Suppenluege - Nestle nimmt Mogelprodukt vom Markt



foodwatch - die essensretter

Newsletter: Schluss mit der Natur-Pur-Suppenluege -

 

Nestlé nimmt Mogelprodukt vom Markt

Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen.

 

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Impressum

Herausgeber
foodwatch e.V.
Anne Markwardt
Brunnenstr. 181
10119 Berlin
Germany
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin,

VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

 

 

 

 

 

Ganzheitliche Ernährungsberatung



http://www.zentrum-der-gesundheit.de/

 

 

 

abgespeist.de - Die Mogel-Liste



Lassen Sie sich nicht länger mit Werbelügen abspeisen!

 

Die größten Lügen finden Sie in der Mogel-Liste.

 

Quelle: http://www.abgespeist.de/corny_schoko/index_ger.html

 

 

 

Thema Rucola / Gemeiner Greisbart



Ein gutes Argument für regionale Lebensmittel!

http://de.wikipedia.org/wiki/Rucola

http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/linkurl_0_0_0_2168.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobs-Greiskraut

http://www.deutscher-apotheker-

verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/August/tagesnews20090814c.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641622,00.html

http://www.express.de/nachrichten/mopo/mopo---vermischtes/plus-hatte-gift-

kraut-im-rucola_artikel_1246563228247.html

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/nahrungsmittelskandal-

giftpflanze-statt-rucola-im-salat_aid_425532.html

 

 

 

Welches Speiseöl darf´s denn sein?



 

Aachen (fet)  Jetzt mal Butter bei die Fische  oder doch lieber Pflanzenöl? Die flüssigen Fettvarianten gelten schließlich als gesündere Alternative zu Butter und werden heute zum Kochen, Braten und in Salaten verwendet. Doch nicht jedes Pflanzenöl eignet sich gleich gut für den täglichen Gebrauch.

 

Pflanzliche Speiseöle sind ein wichtiger Bestandteil des täglichen Menüplans, da diese reich an lebenswichtigen Fettsäuren und Vitamin E sind. Zudem werten diese so manches andere Nahrungsmittel auf. So ist Gemüse ohne Öl nur halb so gesund, benötigen wir doch immer etwas Fett, um die enthalten Vitamine A, K und D überhaupt aufnehmen zu können. Doch je höher der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, umso schneller wird Öl ranzig. Eine lichtgeschützte Lagerung in dunklen Flaschen oder Schränke ist daher wichtig.

 

Ein kleiner Allrounder ist das Rapsöl. Dieses enthält sowohl einfach wie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die das unerwünschte LDL-Cholesterin senken und die Elastizität der Blutgefäße fördern. Zudem weist es nicht unwesentliche Gehalte der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure auf, welche entzündungshemmend wirkt. Rapsöl ist bis 180 Gad erhitzbar und eignet sich sowohl zum Anbraten, Kochen als auch kalt für Salate  also das ideale Öl für jeden Tag. Auch das leicht nussig schmeckende Walnussöl enthält hohe Gehalte an Omega-3-Fettsäuren, ist jedoch nur für kalte Speisen geeignet. Eines der Alpha-Linolensäure-reichsten Öle und damit besonders wertvoll für das Herzkreislaufsystem ist Leinöl. Es eignet sich besonders zum Verfeinern von Salaten, ist jedoch nicht zum Erhitzen gedacht, da es sehr empfindlich ist. Auch im Kühlschrank verdirbt es bereits nach einer Woche und fängt an bitter zu schmecken.

 

Wer eine mediterrane Note mag, gönnt seinem Salat einen ordentlichen Schwapp Olivenöl. Dieses ist reich an der einfach ungesättigten Ölsäure, welche der Körper zum Aufbau von Zellen benötigt. Kaltgepresstes Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch beziehungsweise Kern der Olive gewonnen und enthält natürliche Farb- und Aromastoffe sowie Vitamin E. Eine besonders hohe Qualität verspricht die Aufschrift natives Olivenöl extra. Seit kurzem dürfen nur noch Öle den Namen des Ursprungslandes tragen, die ausschließlich aus diesem stammen. Ölmischungen verschiedener Länder bekommen die Aufschrift Verschnitt von Olivenöl.

 

Sonnenblumen-, Distel- oder auch Maiskeimöl weisen eher ein ungünstiges Verhältnis der einzelnen Fettsäuren zu einander auf. Diese Öle sind reich an Omega-6-Fettsäuren, welche zwar wichtig für den Körper sind, in hohen Mengen jedoch die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäuren vermindern.

 

Beim Kochen gilt für jedes Öl: Nicht überhitzen. Fangen diese an zu rauchen, entstehen Stoffe, die gesundheitsschädlich sind. Vor allem kaltgepresste Öle vertragen keine sehr hohen Temperaturen wie sie beim scharfen Anbraten oder beim Frittieren entstehen können.

 

Redaktion: Christine Langer

 

Zeichen: 2979

 

 

 

Kontakt:

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax: 0241 - 96 10 322

E-Mail: presse@fet-ev.eu 

URL: http://www.fet-ev.eu

 

 

 

Foie Gras



Meerestiere sind kein Müll!



 

WWF-Kampagne gegen

 Beifang

Die Nahrungsquelle Fisch steht vor dem Kollaps. Drei Viertel der weltweiten

Fischbestände sind bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus befischt

und stehen mittelfristig vor dem Zusammenbruch.

 

Die Gründe: maßlose Überfischung und Verschwendung von Leben. Mehrere

Millionen Tonnen Meerestiere werden jährlich als Müll weggeworfen, weil sie

nicht dem gewünschten Fisch entsprechen. Sie sind Beifang, den Fischer

zusammen mit der Zielart an Netzen und Leinen aus dem Meer ziehen,

obwohl sie ihn gar nicht wollen.

 

Mit einer unübersehbaren Installation protestierte der WWF in Brüssel dagegen, dass Fisch wie Müll behandelt wird © Ezequiel Scagnetti / WWF

Mit einer unübersehbaren Installation protestierte der WWF in Brüssel

dagegen, dass Fisch wie Müll behandelt wird © Ezequiel Scagnetti / WWF

 

Ein Feldzug gegen die Meere

Über eine Million Fischtrawler sind auf den Weltmeeren unterwegs, um

möglichst allen Fischbeständen beizukommen. Je nach Zielart und

Fangtechnik sind bis zu 90 Prozent des Fangs Beifang: zu kleine Tiere der

Zielfischart. Fische, deren Fangquote bereits ausgeschöpft ist. Oder

Meerestiere, die auf dem Markt keinen Käufer finden. Für ein Kilogramm

verkaufbare Schrimps werden etwa 15 Kilogramm Fische und andere

Meerestiere getötet und weggeworfen. Auf der Jagd nach Tunfisch verenden

jährlich eine Viertelmillion Schildkröten an den Haken von Langleinen. Alle

zwei Minuten stirbt ein Wal in Fischernetzen und 300.000 Seevögel ertrinken

jedes Jahr als Beifang.

 

Verschwendung per Gesetz

Diese Verschwendung von Leben ist nicht nur unökologisch, sondern auch

unökonomisch. Allein in der Nordsee wird jedes Jahr verwertbarer Fisch im

Wert von über 50 Millionen Euro weggeworfen. Die durch Beifang

entstehenden Kosten in der Fischerei durch zusätzliches Gewicht und längere

Fahrtzeiten sind nur zu erahnen.

 

Unterschiedliche Beifanggesetze der europäischen Mitgliedstaaten haben den

Fischereien bislang keine Anreize zur Vermeidung von Beifang gesetzt. Im

Gegenteil: In den meisten europäischen Ländern herrscht ein Anlandeverbot.

Die Fischer müssen den Beifang noch auf dem Meer als Müll über Bord

schmeißen – staatlich verordnete Verschwendung.

Es gibt bereits Lösungen

Eine Verschwendung, die nicht nur die Ökosysteme der Meere überfordert und

die Fischbestände zusammenbrechen lässt, sondern auch die Nahrungsquelle

einer Milliarde Menschen in Gefahr bringt. Außerdem leben mehr als 200

Millionen Menschen von der Fischerei. 90 Prozent der Fischer arbeiten in

Entwicklungsländern.

 

Meeresschildkröte © Simon Buxton

 

Dabei sind Lösungen vorhanden. Die Möglichkeiten, Beifang zu vermeiden

und zu verringern, sind zahlreich. So können schon heute durch den Einsatz

kluger Fanggeräte und ein ökologisches Fangmanagement bis zu 90 Prozent

des Beifangs vermieden werden.

 

Kein Zweifel: Beifang widerspricht jeder Vernunft. Deshalb hat der WWF der

Verschwendung auf unseren Meeren den Kampf angesagt und eine

Kampagne gestartet, um den Beifang weltweit zu verringern. Die

Umweltstiftung informiert in den Medien, verhandelt mit Fischern,

Produzenten und Händlern und engagiert sich auf höchster politischer Ebene,

um diese Ziele zu erreichen:

 

        neuen Gesetz wirkungsvoll bekämpfen.

       anderen schädlichen Fischereien komplett aus seinem Sortiment

       streichen.

        welchen Fisch sie bedenkenlos kaufen können und welchen sie lieber

        meiden sollten.

 

Unterstützen Sie den WWF! Helfen Sie uns

 jetzt, die Bedrohung der Meere durch Beifang zu stoppen!

Erfahren Sie mehr über über Beifang >>

 

Quelle: http://www.wwf.de/themen/kampagnen/beifang-kampagne/

 

 

"Analog - Käse" ist Betrug am Verbraucher und an den Bauern



"Analog - Käse" ist Betrug am Verbraucher und an den Bauern

 

Berlin,08.04.2009 Riesige Mengen an Käse, der vor allem in Produkten wie

Pizza oder Käsestangen verwendet wird, ist in Wirklichkeit kein Käse, sondern

 ein aus Pflanzenfetten, Wasser und Eiweiß zusammen gepanschtes

Kunstprodukt. Mit künstlichen Aromen wird dann aus der zähen Masse

wahlweise Pizzakäse, Mozzarella oder was der Markt sonst noch nachfragt.

Große Fast-Food Ketten, aber auch der Gastronomiegroßhandel verwenden

nicht Käse aus Milch, sondern Kunstkäse aus der Retorte. Aufgezeigt wurde

diese Praxis durch einen Beitrag von Frontal 21.

 

"Der Aufschrei über solche Zustände kann gar nicht laut genug sein! Da

werden Verbraucher hinters Licht geführt und die Milchbauern ausgebootet, so

dass deren Erlöse weiter sinken", kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein,

Vorsitzender des BÖLW den ZDF-Bericht. Er wies darauf hin, dass Öko-

Produkte ohne solche zweifelhaften Segnungen der Lebensmittelindustrie

hergestellt werden: "Bio-Käse ist immer Käse aus 100% Milch. Und Bio-Pizza

darf nur mit Bio-Käse hergestellt werden. Für die Naturbelassenheit von

Bioprodukten sorgen die strengen Vorschriften der EU-Öko-Verordnung, die

auch den Einsatz von Verarbeitungshilfsstoffen auf ein Minimum begrenzt.

Die Vorschriften der Verbände des Ökologischen Landbaus sind hier sogar

noch restriktiver."

 

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.) ist der

Spitzenverband der Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Lebensmitteln

 in Deutschland.

 

Ansprechpartner: Felix Prinz zu Löwenstein 0171.3035686

 

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Marienstraße 19-20

10117 Berlin

 

Fon +49 30 28482 300

Fax +49 30 28482 309

barbian@boelw.de, info@boelw.de

www.boelw.de

www.keine-gentechnik.de 

 

 

Käsemasse, Käseteig, Bruch:



Bruch (oder auch Käsebruch) bezeichnet in der Käserei das Material, das aus

der durch Zugabe von Lab oder Milchsäure dickgelegten Milch (Gallerte oder

Dickete) entsteht, nachdem sie zerteilt (gebrochen) wurde, um die Molke

abzutrennen. Hierfür gibt es je nach Käseart verschiedene Methoden:

Zunächst wird die Gallerte zerschnitten, damit die Molke abfließen kann, und

zwar nur grob für Weichkäse (mehr Molke verbleibt im Bruch) und immer

feiner, je fester der Käse werden soll. Für Hartkäse wird die Gallerte mit

einer Käseharfe wiederholt kreuz und quer bis auf Kirschkerngröße zerteilt.

Zusätzlich schrumpft das Bruchkorn, je länger der Bruch gerührt wird. Sobald

sich die Bruchkörner am Wannenboden abgesetzt haben, wachsen sie wieder

zusammen und können erneut zerteilt werden, was einen krümeligen Teig

ergibt.

 

Cheddaring oder Chestern bezeichnet eine Form der Bruchbehandlung, mit der

eine geschmeidig-glatte Konsistenz des Käses erreicht wird. Hierbei wird der

Bruch in große Blöcke geschnitten, die dann übereinandergelegt und

umgeschichtet werden, so dass das jeweils untere Stück gepresst wird und

weiter Molke abgibt.

 

Die Beschaffenheit des Bruchs kann auch durch Erwärmung (Brennen) des

Bruch-Molke-Gemischs verändert werden. Eine Temperaturanhebung lässt das

Bruchkorn deutlich schrumpfen und kompakter werden. So erhält man einen

festeren Käse, der länger lagerfähig ist. Die Brenntemperatur bei Käse liegt

zwischen 41°C bis 49°C oder mehr für Emmentaler. Für die Herstellung

von Mozzarella wird der Bruchkuchen kleingeschnitten und mit heißem Wasser

überbrüht, so dass eine elastische Masse entsteht, die dann gepresst,

geknetet und zu Strängen ausgezogen wird. Solche Knetkäse nennt man

auch Filata-Käse.

 

Die freiwerdende Molke wird je nach Käsesorte abgeschöpft, durch Aufhängen

des Bruchs in einem durchlässigen Tuch oder durch Schichten des Bruchs in

Körbe oder perforierte Formen aus Holz oder Edelstahl zum Ablaufen gebracht

 oder auch unter Druck aus dem Bruch herausgepresst.

 

 

 

 

Munster (Rotschmierrinde)



Der Münster- oder Munsterkäse kommt aus Münster im Münstertal in den

Vogesen. Er wurde von den seit 660 ansässigen Benediktinern erfunden und

fand auch seine Verbreitung ins westlicher gelegene Lothringen. Heute heißt

der aromatische Weichkäse mit der gewaschenen Rinde östlich der Vogesen

im Elsass Munster, während er westlich des Gebirgskamms in

Lothringen Géromé genannt wird, nach der Stadt Gérardmer.

 

Als Munster-Géromé erhielt er 1978 die Appelation d'Origine Contrôlée. Damit

wird sichergestellt, dass das Produkt speziellen Qualitätsanforderungen

entspricht und auch die Herstellungsbedingungen werden festgelegt. So darf

der geschnittene Bruch (siehe unten) vor dem Ausformen weder gewaschen

noch geknetet werden. Die Herstellungskategorien des Appellation d'Origine

Contrôlée sind Fermier, Cooperatives und Industriel. Bei Käsesorten, die nicht

am Ort ihrer Herstellung reifen, müssen sowohl Herstellungs- wie Reifungsort

auf dem Etikett angegeben werden.

 

Der Münsterkäse wird aus einem Tag alter Milch hergestellt. Er gehört zu

den Rotschmier- oder Rotkulturkäsen. Die Oberfläche wird während der

Reifung regelmäßig (etwa drei mal wöchentlich) mit einer Mischung aus

Wasser, Rotschmierkulturen und Kochsalz gewaschen. Hierdurch überzieht

sich der Käse mit einer dunkelgelben bis orangefarbenen, schmierigen Rinde,

die durch verschiedene Bakterien hervorgerufen wird. Der Käse erhält dadurch

sein sehr kräftiges Aroma.

 

Der Laib von etwa 13 bis 19 Zentimeter Durchmesser reift mindestens drei

Wochen. Üblicher ist aber eine Reifedauer von zwei bis drei Monaten. Der

Petit-Munster, bei dem der Käselaib nur einen Durchmesser von ca. 10

Zentimeter hat, benötigt nur eine Mindestreifezeit von zwei Wochen. Die

Käselaibe lagern in dieser Zeit in Kellern bei einer Raumtemperatur zwischen

11°C und 15°C  und einer Luftfeuchtigkeit von 95% bis 96%.

 

Charakteristisch für den Käse ist sein strenger Geruch und der sehr glatte und

weiche Teig. Sachkundig gereifter Munster schmeckt mild. Im Handel

erhältlich ist auch bereits mit Kümmel gewürzter Munster.

 

Im Elsass und in Lothringen wird er häufig mit Kümmel, Pellkartoffeln

und Weißwein, z.B. Gewurztraminer oder Grauburgunder, serviert.

 

 

 

 

Rinde vom Camembert: (weißer Edelschimmel)



die Rinde vom Camembert war ursprünglich bläulich. Seit 1910 wird er mit

Hilfe des Pilzes "Penecillium candidum", mit weißem Edelschimmel als Rinde

umgeben.

 

 

 

Maître fromager affineur



 

Maître fromager affineur ist die vollständige Bezeichnung. Der Zusatz Affineur

 wird oft zu Gunsten der Landesbezeichnung weg gelassen, z.B. Maître

fromager de France. Ein Affineur ist ein Veredler. Er muß nicht zwingend ein

Maître fromager sein.

 

Der Maître fromager affineur (aus dem Französischen) ist ein Spezialist zur

Veredelung von Käse.

 

Aufgabe des Maître fromager affineur ist die Vollendung und Verfeinerung

des Käses. Er verfügt über tiefgehende Kenntnisse in der Herstellung, kennt

die unterschiedlichen Viehrassen und das besondere Klima der jeweiligen

Produktionsstandorte.

 

Die Veredelung durch Reifung und Pflege (eine sortenspezifische Behandlung

 mit Wein, Spirituosen, Sud, Salzlake oder mit anderen Methoden) erfolgt im

eigenen Käsekeller oder Kühlraum. Hier erhält der Käse seinen letzten Schliff

und entfaltet das ihm zugrunde liegende, typische Aroma.

 

Die Bezeichnung Maître fromager affineur ist kein offizieller Titel, jedoch die

höchste Auszeichnung, die in der Gilde der Käser vergeben wird. Weltweit gibt

es weniger als einhundert Maître fromager. In Frankreich führten in Jahr 2004

nur sieben Personen den Titel eines Maître fromager affineur.

In Deutschland waren es fünf, und in der Schweiz gab es einen Maître

fromager.

 

 

 

 

Bio



Bio - mehr Rückenwind für nachhaltiges Wirtschaften

 

Wachstum könnte noch größer sein - ZMP für Markttransparenz unerlässlich

 

 

Berlin/Nürnberg 19.02.2009. "Auch in Krisenzeiten zeigt der Bio-Markt sein

Potenzial für weiteres Wachstum", so charakterisierte der Vorsitzende des

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein,

die Situation des Bio-Marktes auf der Pressekonferenz des Verbandes

anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse der Branche. "Die Grundsätze und

Werte der fachhandelsorientierten Ökologischen Lebensmittelwirtschaft sind

ein Modell für nachhaltiges Wirtschaften: Gewinn nicht als Ziel, sondern als

Bedingung, um naturgerecht erzeugte, gesunde Lebensmittel anbieten zu

können; Finanzgeschäfte vor allem über Banken, die nur konkrete und

bekannte Projekte finanzieren und dies transparent machen; Ressourcen

werden als Grundlage für künftiges Wirtschaften erhalten, gemehrt oder

zumindest geschont", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. "In

der Krise suchen Verbraucher verstärkt nach Alternativen, mit denen sie selbst

Einfluss auf eine vernünftig gestaltete Wirtschaft nehmen können." Darin

sieht Gerber einen der Gründe für die Krisenfestigkeit der Branche. "Der

Verbraucher wirft insbesondere bei Lebensmitteln nicht einfach seine

Einstellung über Bord."

 

So wuchs der Öko-Markt 2008 weiterhin, trotz des schwierigen wirtschaftlichen

Umfeldes, um ca. 10% auf einen Umsatz von jetzt 5,8 Mrd. Euro. Einer der

Hauptgründe für das im Vergleich zum Vorjahr geringere Wachstum war die

Angebotsknappheit in der ersten Jahreshälfte. Nach dem darauf folgenden

Rückgang der Zuwachsraten im dritten Quartal legte der Bio-Markt im vierten

Quartal wieder kräftig zu. Die stark zunehmenden Gemüse- und Obstflächen

in Deutschland und der EU zeigen, dass das Angebot langsam auf die

Nachfrage reagiert. "Hier ist aber noch viel mehr Rückenwind notwendig", so

Löwenstein. "Ich fordere die Länder auf, bei den Umstellungsprämien die

neuen Rahmensätze des Bundes voll auszuschöpfen."

 

"Wenn wir unsere Stärken und Leistungen noch besser kommunizieren, dann

hat der Fachhandel noch erhebliche Potenziale. Wir stehen mitten in der

Entwicklung hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Bio-

Vollsortimentern", ist Andreas Ritter-Ratjen, Bio-Großhändler und

Vorstandsmitglied des BÖLW, überzeugt. Hans-Christoph Behr von der

Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) macht anhand von

Umsatzzahlen nach Verkaufsstätten aber deutlich, dass die Ansprüche der

Verbraucher gestiegen sind und sich am Markt nur behauptet, wer mit Know-

how, Überzeugung und professionellen Konzepten arbeitet.

 

"Markttransparenz ist eine unerlässliche Voraussetzung für stabile

Handelsbeziehungen und angemessene Preise. Diese Transparenz

herzustellen, ist Aufgabe des Staates. Daher muss die Bundesregierung jetzt

sehr schnell eine Lösung finden, wie die Marktforschung der ZMP weiter

finanziert werden kann", fordert Felix Löwenstein.

 

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Marienstr. 19-20

10117 Berlin

info@boelw.de

www.boelw.de

 

 

Bauernchef Sonnleitner plädiert für Anbau-Verbot



 

VON STEPHAN BÖRNECK

 

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner bekennt Farbe: In einem Schreiben an

den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner verlangt

Sonnleitner, den Anbau der einzigen in Europa für die Saat zugelassenen

Gen-Maissorte, Mon 810, zu verbieten. Es bestünden "Unsicherheiten" beim

Anbau. Die Forderung solle "möglichst rasch" umgesetzt werden.

Sonnleitner, der neben dem deutschen auch den bayerischen Bauern

vorsteht, setze damit den Beschluss der Kreisobmänner seiner

Organisation um, interpretiert der bayerische Vize-Generalsekretär Georg

Wimmer die "politische Forderung" Sonnleitners.

 

Unterdessen zeichnet sich ab, dass deutsche Bauern den Gen-Mais-Anbau in

diesem Jahr nicht weiter ausdehnen, sondern 2009 weniger Mon 810 als im

Vorjahr ausbringen. Darauf lassen die Anmeldezahlen des öffentlichen

Standortregisters schließen. So wurden bisher 3644 Hektar gemeldet, zum

gleichen Zeitpunkt 2008 waren es aber 4500 Hektar. Insgesamt säen

deutsche Bauern Mais auf einer Fläche von zwei Millionen Hektar,

Gen-Mais macht demnach gerade 0,15 Prozent aus.

 

Copyright c FR-online.de 2009

 

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1674676_Bauernchef-

Sonnleitner-plaediert-fuer-Anbau-Verbot.html

 

 

 

 

Gentechnik-Entscheidungen in Brüssel: Verbände verlangen von der Bundesregierung Farbe



 

Gentechnik-Entscheidungen in Brüssel:

Verbände verlangen von der Bundesregierung Farbe zu bekennen?

 

Berlin, 13.02.2009 Ein breites Bündnis von Umwelt- und

Verbraucherverbänden, kirchlichen Organisationen und Verbänden des

Ökologischen Landbaus hat heute Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU)

und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, eine eindeutige

Position gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Maissorten ("Bt 11" und

"1507") durch die EU zu beziehen.

 

 

Gleichzeitig geht es um die bislang als einzige Gentechnikpflanze in der EU

zugelassene Maissorte MON 810. Mehrere Mitgliedsstaaten der EU haben ihr

wegen wissenschaftlich begründeter Bedenken die Anbaugenehmigung

verweigert. Sie sollen nun von der EU gezwungen werden, den Anbau

trotzdem zu erlauben. Auch hier verlangen die Verbände von den

federführenden Ministerien, im jeweiligen Ministerrat gegen die Ansinnen der

Kommission zu stimmen.

 

Die Verbände kündigen an, die Antwort auf ihre konkrete Anfrage so zu

kommunizieren, dass die Bürger bei den anstehenden Wahlen zu

Europaparlament und Bundestag wissen, ob die CSU sich an ihre im

bayerischen Landtagswahlkampf gegebenen Versprechen hält und ob die

Umweltpolitik der SPD den selbst gesetzten Ansprüchen genügt.

 

Rückfragen zu den anliegenden Offenen Briefen können an die einzelnen

Verbände gerichtet werden, die sie unterzeichnet haben. Im Brief selbst sind

 zwei Kontakt-Telefonnummern angegeben.

 

AgrarBündnis, Friedrich von Homeyer und Heidrun Betz

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Georg Janßen

Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU), Dr. Thomas Schaack

Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V., Dr. Alexander Beck

Biokreis e.V., Niko Gottschaller

Bioland e.V., Thomas Dosch

Biopark e.V., Dr. Delia Micklich

Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Annemarie Volling

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V., Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Prof. Dr. Hubert Weiger

Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum, Anke Fischbock

Bundesverband Naturkost Naturwaren Einzelhandel e.V., Harald Wurm

Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V., Elke Röder

Demeter e.V., Stephan Illi

Deutsche Apitherapie Bund e.V., Dr. med. Stefan Stangaciu

Deutscher Naturschutzring, Hubert Weinzierl

EuroNatur Stiftung, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann

Gäa e.V. - Nordost - Verbund Ökohöfe, Regina Witt

Gäa - Vereinigung ökologischer Landbau, Kornelie Blumenschein

Gen-ethisches Netzwerk e.V., Christof Potthof

Greenpeace e.V., Roland Hipp

Grüne Liga e.V., Klaus Schlüter

IG Nachbau, Georg Janßen

Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg, Thomas Sannmann

Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit, Siegrid Herbst

Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V., Monica Kleiser

Koordination Gentechnikfreie Regionen in Deutschland, Annemarie Volling

Naturland e.V., Steffen Reese

Naturschutzbund Deutschland e.V., Leif Miller

Neuland e.V., Jochen Dettmer

Ökologischer Ärztebund e.V., Angela von Beesten

Umweltinstitut München e.V., Harald Nestler

Verband der Biosupermärkte, Michael Radau

Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Benedikt Haerlin

 

Quelle: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.

 

 

Salz - eine Plage auf vielen Tellern



 

 

Weitere Fakten erfahren Sie hier

Lassen Sie sich Ihr Leben nicht

versalzen

von Dr. Michael Spitzbart

Salz, so genanntes Natriumchlorid, ist mittlerweile ein billiges Gewürz

geworden. Das merken Sie nicht nur daran, dass Sie ein Päckchen heute für

knapp 60 Cent kaufen können. Auch wenn wir uns in der Lebensmittel-

Industrie umschauen, finden wir überall Salz. 15 Konservierungsmittel, über

30 Emulgatoren und sogar das einfache Backpulver - alle basieren auf

Natriumchlorid. In Ihrem Körper zerfällt dieses Kochsalz aus Ihrer Nahrung

dann in Natrium und Chlorid. Beide Mineralstoffe spielen eine sehr wichtige

Rolle für die Wasserversorgung des Körpers. Zudem sind sie entscheidend für

 die Funktionen des Nervensystems, für Verdauung und den Aufbau der

Knochen.

Es kommt nicht nur auf das Salz in Ihrem

Körper an ...

So positive Wirkungen die richtige Menge Natrium in Ihrem Körper auch auf

Nerven und Knochen haben mag - allein kann dieser Vitalstoff das nicht

schaffen. Natrium kann nur tätig werden, wenn in Ihrem Körper sein

Gegenspieler, das Kalium, vorhanden ist. Kalium ist von Natur aus in Ihren

Zellen vorhanden und reguliert hier den Wasserhaushalt. Nehmen Sie zu viel

Natrium zu sich, stören Sie nicht nur das sensible Gleichgewicht zwischen

Natrium und Kalium. Sie bekommen durch das übermäßig aufgenommene

Natrium Durst, trinken mehr und scheiden mit Ihrem vermehrten Urin dann

auch Mineralstoffe, darunter zu viel Kalium, aus.

Zu viel Salz - und Ihr Herz ist in Gefahr

Dieser Kaliumverlust bleibt nicht ohne Folgen. Denn Sie brauchen den

Mineralstoff nicht nur für den Zellhaushalt, er ist auch wichtig für die

Weiterleitung von Nervenreizen im Herzmuskel oder für einen niedrigen

Blutdruck.

 

Zu viel Salz und die damit verbundene Kaliumausscheidung führen in Ihrem

Körper letztendlich zu

 

Schon im Restaurant droht Ihnen die

Versalzung"

In der Regel nehmen wir heute dreimal so viel Natrium wie Kalium zu uns.

Dieses Risiko einer Versalzung gehen Sie nicht nur dann ein, wenn Sie Ihre

Gerichte zu Hause ständig und reichlich nachsalzen. Schon wenn Sie außer

Haus essen gehen, laufen Sie Gefahr, dass Ihre Natrium-Kalium-Balance

empfindlich aus dem Gleichgewicht gerät. Es hat sich durchgesetzt, dass in

Restaurants das Essen großzügig gesalzen wird. Das Natrium aus dem Salz

bindet das Wasser in den Zellen - Sie bekommen Durst und bestellen noch

mehr zu trinken. Erdnüsse und Salzstangen auf Tischen in Bars und Bistros

dienen ebenfalls nur dazu, Ihnen Durst zu machen und so mehr Getränke zu

verkaufen.

Erstaunlich nur, dass Sie nach einem solchen Abend, an dem Sie reichlich

getrunken haben, kaum auf die Toilette müssen. 8 Gramm Salz sind in der

Lage, in Ihrem Körper einen Liter Wasser zu binden. So lagern Sie durch

salzhaltiges Essen Wasser ein - und nehmen zu.

Salzverlust - das Geheimnis der Turbo-

Diäten"

So lassen sich dann auch die Erfolge all der Super-Blitz-Frühjahrs-Diäten"

erklären, die Ihnen spätestens nächsten Monat wieder von allen Zeitschriften-

Titelblättern entgegenlachen werden. Bis zu 5 Kilo pro Woche sollen Sie hier

abnehmen können. Natürlich handelt es sich dabei niemals um Fett, sondern

um Wasser. Bei einer solchen Diät stehen viel Obst und Gemüse auf dem

Plan. Dadurch füllen Sie Ihre Kaliumspeicher auf, die Kalium-Natrium-Pumpe

funktioniert wieder richtig. Eventuell gebundenes Wasser in Ihren Zellen wird

dabei mit dem überflüssigen Natrium ausgeschieden. Schon sind einige Kilos

runter.

 

Das ist auch der Grund dafür, weshalb Sie bei solchen Diäten dazu

aufgefordert werden, auf Käse, Brot oder Wurst zu verzichten. Diese

Lebensmittel sind salzhaltig, binden also wieder Wasser und würden Ihren

Diäterfolg" gefährden. Dieser hält aber nur so lange an, bis Sie wieder

normal, also salzhaltig, essen.

So ernähren Sie sich natriumarm

80 % des Salzes, das Sie jeden Tag zu sich nehmen, steckt in Industrie-

Nahrung. Sie vermeiden also eine Übersalzung Ihres Körpers, wenn Sie schon

im Supermarkt darauf achten, möglichst natürliche Lebensmittel einzukaufen.

Denn diese enthalten viel mehr Kalium als Natrium. So enthält zum Beispiel

eine Banane rund 440- mal so viel Kalium wie Natrium.

 

 

Stevia-Verbot



http://unsdiewelt.com/2008/04/wegen-monsanto-verboten-fur-

coca-cola-erlaubt/#more-27

 

29. April 2008 | Von Klaus Werner-Lobo | Kategorie: Marken

 

Wenn ich meinen Kaffee süße, mache ich jeden Tag etwas Illegales. Ich

verwende dafür nämlich ein Pulver, das ich illegal aus Brasilien importiert

habe, weil dessen Verwendung in der EU als Lebensmittelzusatz verboten ist:

 Stevia. Der aus einer Pflanze gewonnene Süßstoff wird von indigenen Völkern

seit Jahrhunderten verwendet: er ist 30mal süßer als Zucker, macht nicht dick,

 provoziert keine Karies und ist auch für DiabetikerInnen verträglich. Warum

er dennoch verboten ist? Weil der US-Konzern Monsanto darin Konkurrenz für

seinen - mutmaßlich sehr gesundheitsschädlichen - Süßstoff Aspartam witterte

 und die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA mit einer zweifelhaften

Studie überzeugen konnte, das Mittel zu verbieten. Obwohl die Ergebnisse

der Studie längst widerlegt sind, übernahm auch die Europäische Union das

Stevia-Verbot - vermutlich auch auf Druck der hiesigen Zuckerrübenindustrie.

Nun berichtet Telepolis, dass das Stevia-Verbot aufgehoben werden soll. Nein,

 nicht für uns KonsumentInnen oder zum Wohle brasilianischer Kleinbauern.

Sondern lediglich für den Konzern Coca-Cola: "Während Stevia selbst nicht

patentierbar und damit nur sehr bedingt zur Erzielung von Monopolrenditen

geeignet ist, wurde im letzten Jahr bekannt, dass Coca Cola und Cargill

insgesamt 24 Patentanträge für "Rebiana" stellten - einem chemisch

veränderten und damit "schützbaren" Süßstoff auf Stevia-Grundlage. Den

Plänen des Getränkekonzerns zufolge soll Rebiana 2009 sowohl in den USA

als auch in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen werden."

 

 

 

 

 

Ausrottung der Menschheit durch "Codex Alimentarius"!?



Vielen Dank für Ihre Anfrage betreffend den Codex Alimentarius.

 

Der Codex Alimentarius ist eine gemeinsame Einrichtung der

Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten

Nationen (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel

ist es, auf globaler Ebene die Gesundheit der Verbraucher zu

schützen, den internationalen Handel mit Lebensmitteln fair zu

gestalten, und die Lebensmittelvorschriften weltweit zu

koordinieren. Zu diesem Zweck entwickeln inzwischen über 170

Codex-Mitgliedstaaten und eine Mitgliedsorganisation (die

Europäische Gemeinschaft) unter Beteiligung von derzeit 161

Beobachterstatus genießenden Nicht-Regierungsorganisationen in

der Codex-Alimentarius-Kommission bzw. ihren Fachgremien

international abgestimmte Standards und Leitsätze, die als

Orientierung für den internationalen Lebensmittelhandel und

nationale Rechtsvorschriften dienen und damit

Empfehlungscharakter haben. Von Bedeutung ist, dass die

Normen des Codex Alimentarius Referenznormen im Rahmen der

Welthandelsorganisation (WTO) darstellen und von dieser u.a. bei

Streitbeilegungsverfahren in Handelskonflikten herangezogen

werden. Deutschland gehört zu den Gründungsmitgliedern des

Codex Alimentarius und arbeitet intensiv in den verschiedenen

Gremien mit.

 

 

Die in dem von Ihnen in Bezug genommenen Artikel beschriebenen

Behauptungen über den Codex Alimentarius kann ich weder

nachvollziehen noch im Einzelnen kommentieren. Demgegenüber

weise ich ich Sie auf folgende Fakten hin.

 

Die Sitzungen der Codex Alimentarius Kommission und ihrer

Fachgremien sind öffentlich. An den Beratungen der Komitees und

der Codex-Alimentarius-Kommission können grundsätzlich auch

Nichtregierungsorganisationen als Delegationsmitglieder

teilnehmen. Dies erfolgt, um die Transparenz der Arbeiten und die

Einbringung berechtigter Interessen zu gewährleisten.

 

Ich möchte  an dieser Stelle Ihre Aufmerksamkeit auf die den Codex

 Alimentarius betreffenden Informationsseiten im Internetangebot

 des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und

Verbraucherschutz lenken

( http://www.bmelv.de/nn_753994/DE/02-

Verbraucherschutz/Lebensmittelsicherheit/CodexAlimentarius/

__CodexAlimentarius__node.html__nnn=true ), welche auch Links

 mit weiterführenden Hinweisen und Fundstellen zum Thema

enthalten. Gleiches gilt etwa für die einschlägige Internet-Seite

der Schweiz als amtierender Koordinator für die Region Europa

(www.codexeurope.ch). Über die offizielle Internetseite des

Codex Sekretariats ( www.codexalimentarius.net ) haben Sie im

Übrigen Zugriff auf alle Regelungen des Codex Alimentarius

(http://www.codexalimentarius.net/web/standard_list.do?

lang=en ) sowie sämtliche Berichte über die aktuellen und

bisherigen Tätigkeiten in den Codex Gremien

( http://www.codexalimentarius.net/web/archives.jsp?lang=en ).

 Schließlich finden Sie sämtliche als Grundlage für die Sitzungen

der Codex Gremien dienende Arbeitsdokumente auf dem

Internetserver der FAO ( ftp://ftp.fao.org/codex/ ). 

 

 

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen 

im Auftrag 

 

Michael Hauck

___________________________________________________

Michael Hauck

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz (BMELV)

Federal Ministry of Food, Agriculture

and Consumer Protection

- Referat 311 Berlin -

Mauerstrasse 29-32

D-10117 Berlin

 

 

Süßstoff Aspartam und seine Nebenwirkungen



Aspartam ist eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals

als Nahrungsmittel auf die Menschheit losgelassen worden ist.

Bis Mitte der 70-er Jahre stand es auf einer Liste der CIA als

potentielles Mittel der biologischen Kriegsführung.

 

Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull,

Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein so genannter

Zuckerersatzstoff (E950-999). Die chemische Bezeichnung

lautet "L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester". Aspartam besitzt

die 200-fache Süßkraft von Zucker und hat 4 kcal/g (16,8 kJ/g).

Nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Körperbewußten beliebt

wegen seines im Vergleich zu Saccharin oder Cyclamat sehr

natürlichen "Zucker"- Geschmacks ist Aspartam in mehr als

90 Ländern (seit das Patent der Firma "Monsanto" bzw. der

Tochterfirma "Kelco" ausgelaufen ist) weltweit in mehr als 9000

Produkten enthalten.

Aspartam ist ein sog. Dipeptidester der beiden Aminosäuren

L-Asparagin-säure und L-Phenylalanin. Beide Aminosäuren

werden mittels Mikroorganismen hergestellt; die amerikanische

Firma G.D. Searle & Co., Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto,

soll ein Verfahren entwickelt haben, um Phenylalanin durch

genmanipulierte Bakterien preisgünstiger produzieren zu lassen.

Auch die Hoechst AG besitzt angeblich Patente dafür (Quelle:

G. Spelsberg, Essen aus dem Genlabor, Verlag Die Werkstatt, 1993).

 

Würden Sie freiwillig ein Glas Methanol oder Formalin trinken?

Wahrscheinlich nicht, weil es zum sofortigen Tod führen würde!

Trinken Sie stattdessen lieber eine Cola-Light? Oder kauen Sie ein

Kaugummi ohne Zucker? Geben Sie ihren Kindern wegen der
Kariesgefahr lieber eine Cola-Light statt einer normalen Cola?
Im allgemeinen verursachen Nahrungsmittelzusätze keine Hirnschäden, Kopfschmerzen, der Multiplen Sklerose (MS) ähnliche Symptome,

Epilepsie, Parkinsonsche Krankheit, Alzheimer, Stimmungswechsel, Hautwucherungen, Blindheit, Hirntumore, Umnachtung und

Depressionen oder beschädigen das Kurzzeitgedächtnis oder

die Intelligenz.

Aspartam verursacht das und noch ca. 90 weitere, durch

Langzeituntersuchungen bestätigte Symptome. Sie glauben es nicht?
Lesen sie weiter!

 

Nebenwirkungen von Aspartam
Veröffentlicht von der Federal Drug and Food Administration (F.D.A),

der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente:

http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/08/2/7/aspartam

Dazu auch:

http://www.europnews.de/2007-07-30-die-bittere-wahrheit-

uber-das-suse-aspartam.html

http://www.buntefarbe.net/hp_html/text_zuckerersatzmittel_

aspartam.html

http://www.wahrheitssuche.org/aspartam.html

http://kinder-alarm.blogspot.com/2008/07/krankmacher-im-essen.html

http://home.arcor.de/die.solinger/aspartam.html

 

Wenn wir klug sind, hören wir auf, Fertigprodukte zu konsumieren und kochen unsere Mahlzeiten selber, dann wissen wir wenigstens, was drin ist (einer der wesentlichen Grundsätze der Euro-Toques Sterne-Köchinnen/Köche/Maîtres und Euro-Toques zertifizierten Sterne-Restaurants).

 

 

Profi Kinder-Kochmesser



Profi Kinder Kochmesser - CHROMA CAPTAIN COOK professional cnives for smaller hands

 

Aus Sicherheitsgründen besonders scharf! - CHROMA Captain Cook Profi - Kochmesser für KinderScharfe Messer für kleine Kinder

 

Das muss wohl ein Druckfehler sein, korrekt heisst es bestimmt "aus Sicherheitsgründen nicht besonders scharf" meinte ein besorgter Vater.

Ist es aber nicht. Ein sicheres Messer muss besonders scharf sein. Darum haben die CHROMA Captain Cook Messer den scharfen, japanischen "V" Schliff.

Warum? Mit einem stumpfen Messer müssen Sie viel Kraft aufwenden und können leicht abrutschen.

Ein scharfes Messer hakt sich gleich in die minimalen Unebenheiten des Schneidguts ein und durch leichte "Hin- und Herbewegungen

(=Schneiden) zerteilt das Messer das Schneidegut.

 

Ein scharfes Messer für Kinder? Ist das sinnvoll? "Absolut!!" werden jetzt alle Ernährungsexperten und Köche rufen.

Kinder sind von Natur aus kreativ und fast alle Kinder lieben es, zu kochen.

Und Kinder, die selber kochen essen bewusster und nicht soviel ungesundes Fastfood.

 

Also, Kinder an den Herd!

 

Der Münsteraner Designer Georg Draser entwickelte mit dem kochmesser.de Inhaber Christian Romanowski diese Messer

speziell für kleine Hände. Georg hat selber kleine Kinder, die schon seit Jahren mit den Prototypen von Captain Cook "arbeiten" -

mit großer Begeisterung und Erfolg. Die gesamte Familie Draser kocht seither am liebsten zusammen.

"Unsere Kinder werden immer dicker und wissen ganz wenig über Essen", meint Christian Romanowski.

"Wenn Kinder schon in jungen Jahren kochen, verändert sich ihr Essverhalten und ihre Einstellung zu frischer, leckerer und gesunder Kost

und das für's ganze Leben. Wir hätten weniger Fettleibigkeit, aber auch weniger Magersucht! Laßt die Kinder kochen!

Um richtig und sicher zu schneiden, wird ein professionelles Messer benötigt und genau dieses ist Captain Cook.

Kein Spielzeug sondern Profiwerkzeug. Denn nichts ist gefährlicher als ein stumpfes oder zu großes Messer!"

 

Empfohlen von Spitzenköchen wie Ralf Zacherl, Tim Mälzer, Martin Baudrexel, Stefan Marquard und vielen, vielen anderen.

Die führende Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm fordert Eltern und Erzieher auf, mit Kindern zu kochen:

Von Cramm: "Das beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern schult die Geschicklichkeit und fördert die Entwicklung von Kindern."

Eigentlich findet JEDER Kochprofi und JEDER Ernährungswissenschaftler gut, wenn Kinder kochen.

Bitte lesen Sie vor der Benutzung die Hinweise zum sicheren Gebrauch genau durch, am besten gemeinsam mit Ihrem Kind.

Captain Cook Messer sind kein Spielzeug, sondern können bei falscher Handhabung gefährlich sein! Deshalb sollte es nur in Händen von Kindern gelangen,

die mindestens 5 Jahre alt sind. Die Kinder sollten unbedingt kompetent beaufsichtigt werden.

 

Über die Chroma Captain Cook CnivesDie Captain Cook Messer werden aus japanischem "Pure 301 Stahl" hergestellt,

sind sehr scharf und bleiben sehr lange scharf. Es ist der gleiche Stahl wie bei den berühmten "Porsche Messern", den CHROMA type 301,

die von F.A. Porsche entworfen wurden.

 

* Gesamtgröße und Heftergonomie sind speziell auf kleine Hände abgestimmt.

* Das Heft kann vorne fest umfasst werden und ist im hinteren Bereich flächig dem Handballen angepasst.

* Die weichen gummiartigen Kunststoffbereiche - ergänzt durch seitlicheNoppen - ermöglichen rutschsicheres Greifen.

* Der vordere Heftbereich wurde über den Klingenrücken verlängert, so, dass die Kraft der Hand fast vertikal auf das Hackgut einwirken kann.

* Abgerundete Spitzen verringern die Verletzungsgefahr.

 

Gebrauchsanleitung:

 

Bitte geben Sie CHROMA Captain Cook, wie jedes gute Messer, nicht in den Geschirrspüler. Kurz mit lauwarmen Wasser abwaschen und vorsichtig abtrocknen.

Benutzen Sie das Messer nur zum Schneiden von Lebensmitteln, aber nicht als Werkzeug wie Schraubenzieher etc.

Schneiden Sie keine Knochen oder Tiefgefrorenes. Schneiden ist die Bewegung vor- und zurück, hacken ist von oben nach unten.

Schneiden Sie mit dem CHROMA Captain Cook Messern. Um die Klingen zu schonen, sollten die Messer nur in einem Messerblock

oder an einer CHROMA Magnetleiste aufbewahrt werden, nie lose in der Schublade. Schneiden Sie nur auf Holz- oder Kunststoffbrettern,

jedoch nie auf Glas- Granit oder anderen ungeeigneten Unterlagen, die das Messer stumpf machen.

Wir empfehlen als Unterlage die CHROMA butcher boards. Schleifen Sie Captain Cook Messer regelmässig mit einem

CHROMA Schleifstein nach, bevor diese stumpf werden.

 

Bei der Benutzung durch Kinder

 

1.Ständige Betreuung durch einen Erwachsene ist notwendig und hilfreich.

 

2. Machen Sie den Kindern vor jeder Arbeit klar, dass sie mit gefährlichen, professionellen Werkzeugen arbeiten

 

3. Sollte das Kind mit dem Messer albern, rumfuchteln oder unkonzentriert arbeiten, nehmen Sie es sofort wieder weg.

 

4. Das Kind sollte das Schneidbrett in Ellenbogenhöhe haben. Ob die Kinder sitzen oder stehen, ist nicht wichtig, solange es den Kindern bequem ist und sie sicher stehen/sitzen.

 

5. Mehrere Kinder sollten mindestens 1,5 Armlängen voneinander entfernt arbeiten.

 

6. Beginnen Sie mit weichem Schneidgut wie Apfel, Gurke oder Käse, damit das Kind ein Gefühl für das Messer bekommt. Erst später harte Lebensmittel wie Möhre oder Kartoffel schneiden.

 

7. Achten Sie darauf, dass sämtliches Schneidgut gut auf dem Brett aufliegt: und nicht wegrutschen kann. Gegenfalls halbieren!

 

8. Zeigen Sie dem Kind den Krallengriff (Fingerspitzen zum Handrücken nach innen), damit es sich nicht in den Finger schneidet.

 

9. Überprüfen Sie vor der Arbeit, ob die Messer scharf genug sind. Stumpfe Messer bedeuten eine große Gefahr, da Kraft aufgewandt werden muss und das Kind leicht abrutschen kann.

 

10. Nie in ein fallendes Messer greifen.

 

 

 

Weitere Informationen: www.kochmesser.de/captain_cook.html 

 

Erhältlich nur im guten Fachhandel - Preise: 14,90 bis 25 Euro - 3er Geschenkset 49.- Euro

 

Importeur:  www.kochmesser.de - Messer für Profis

 

Wir können Messer![k.de] kochmesser.de Import GmbH & Co KG

Dr.-Richard-Sorge-Str. 66

15745 Wildau (bei Berlin)Tel. :01803 - 59 59 59

Fax: 01803 - 74 74 74

www.kochmesser.de

beste@kochmesser.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde

gentechnikfreier Lebensmittel,

 

Sie haben unter http://www.bund.net/ohne-gentechnik die Handelskette

Edeka aufgefordert, die Lebensmittelkennzeichnung "Ohne Gentechnik"

einzuführen. Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken!

 

Dass eine solche Kennzeichnung möglich ist, beweist eine Tochter des

Handelsriesen. So macht Edeka Nord seine Produktionswege bereits

seit dem Jahr 2004 transparent und produziert sein Schweinefleisch

"gentechnikfrei". Das Siegel "Ohne Gentechnik" kommt dennoch nicht

zum Einsatz. Denn trotz der Anfragen von Tausenden KonsumentInnen

lehnt der größte deutsche Lebensmittelhändler - Edeka - die

Kennzeichnung seiner Eigenmarken mit dem Siegel "Ohne Gentechnik"

ab. Der Grund: Sind einige wenige Lebensmittel als "gentechnikfrei"

gekennzeichnet, erscheinen alle anderen Produkte implizit als

"gentechnikbelastet".

 

Vermutlich zu Recht. Denn 80 Prozent aller gentechnisch veränderten

Pflanzen werden zu Tierfutter verarbeitet. Auf diesem Weg gelangen

sie in die menschliche Nahrungskette und auch in die Regale von

Edeka. "Milch, Fleisch und Eier, die kein "Ohne Gentechnik"-Siegel

tragen, können mit Gentechnik produziert sein" - das wäre eine

ehrliche Kundenkommunikation im Lebensmittelhandel.

 

DRUCK ERHÖHEN

Erste Erfolge zeichnen sich ab. Einige Lebensmittelproduzenten

kennzeichnen bereits ihre gentechnikfreien Produkte. So auch Campina

mit seiner Premiummarke Landliebe-Milch.

Gerade der Marktführer Edeka darf sich jetzt nicht aus der

Verantwortung stehlen. Noch bis zum Jahresende läuft die

BUND-Aktion. Unter

http://www.bund.net/index.php?id=2467 kann jede/r Edeka auffordern,

die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" einzuführen.

Bitte leiten Sie einen Aktionsaufruf an Ihre Verteiler, Freundinnen

und Bekannte weiter. Ganz einfach unter:

http://www.bund.net/index.php?id=2482

 

AKTIV WERDEN

Falls Sie selbst Gentechnik-Aktionen planen, haben wir für Sie

Anregungen und Aktionsmaterial zusammengestellt:

www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/

gentechnik/aktion_ohnegentechnik/mitmachen_vor_ort/

 

 

 

 

 

Präsident der EU-Kommission Barroso vom Welt-GEN-Monopolisten MONSANTO "gekauft"??!



 

Der Präsident der EU-Kommission, José

Manuel Barroso, bereitet gemeinsam ganz

still & leise mit dem britischen

Premierminister Gordon Brown und

anderen führenden EU-Repräsentanten

eine beispiellose Werbekampagne vor, die

den Widerstand gegen die Ausbreitung

von GVO-Pflanzen in der EU brechen soll!!

Das nennt man dann einen Trojaner!! Kann man eine Festung, hier: das

Denken + Empfinden der Bevölkerung zu diesem Thema, nicht von

Ausseneinnehmen, lässt man dies am besten durch bunte

Medienverarschung und -missbrauch in die Hirne einsickern und IN FORM

bringen!!! Die Formatierung des Bürgers!! 

 

Demnächst heisst es dann Genmanipuliertes "Brot und Spiele für das Volk"!!

Oder, wie war das noch als die Iren nicht "richtig" zur EU-Verfassung

abstimmten, überlegten diese Herren grosszügig ob sie die Iren nicht

nochmal abstimmen lassen bis das Ergebnis "richtig" wäre!!Das sind

Vorgehensweisen einer institutionalisierten Diktatur!!

 

http://info.kopp-verlag.de/news/kopp-exklusiv-geheime-plaene-gordon-

browns-und-einer-eu-clique-zur-foerderung-von-gentechnisch-ver.html

 

Hier ein Auszug aus dem Artikel:

2007 hat Monsanto ein Unternehmen gekauft, das gemeinsam mit der US-

Regierung die Patente für die sogenannte »Terminator-Technologie« hält,

eine Technik, aufgrund derer die patentierten GVO-Samen nach einer Ernte

»Selbstmord« begehen, was es den Bauern unmöglich macht, wie üblich einen

Teil der Ernte für die nächste Aussaat zurückzuhalten. Terminator soll in den

nächsten ein bis zwei Jahren auf den Markt kommen und damit die großen

Saat-Monopolisten wie Monsanto in die Lage versetzen, buchstäblich über

Leben und Tod ganzer Nutzpflanzen wie Mais, Sojabohnen, Reis und

schließlich auch GVO-Weizen zu bestimmen. Diese wenigen privaten

Agrarindustrie-Unternehmen werden somit eine Kontrolle über das Leben

erhalten, die bisher in der Geschichte noch nie zugelassen worden ist.

 

 

 

 

 

Gammelfleisch, Tiermehl-Schmuggel, Acrylamid - aus Verbrauchersicht war

2007 ein turbulentes Jahr. foodwatch konnte im Kampf für mehr Transparenz

und Sicherheit auf dem Lebensmittelmarkt einige bedeutende Erfolge

verbuchen. Hier die sieben wichtigsten Beispiele für erfolgreichen

Verbraucherschutz aus den vergangenen 12 Monaten.

 

 

 

1. Tiermehl-Schmuggel:

 

Im Februar 2007 veranstaltet foodwatch eine Pressekonferenz, auf der die

Öffentlichkeit über illegalen Handel mit Tiermehlen informiert wird.

Recherchen von foodwatch haben ergeben, dass aus tierischen Abfällen der

BSE-Risikokategorie 3 hergestellte Tiermehle mit Wissen der Behrden weltweit

 illegal gehandelt werden. Mehr als 30.000 Tonnen wurden allein im Jahr

2005 von führenden Fleischunternehmen aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten

 exportiert. Nachdem foodwatch diesen Abfall-Skandal der Fleischwirtschaft

öffentlich gemacht hat, stoppen die deutschen Behörden im März den

illegalen Export von Tiermehl in Nicht-EU-Länder. Die Europäische Kommission

 ruft auf Grund des europäischen Ausmaßes des Skandals eine Sitzung zum

Thema "Handel mit tierischen Abfällen" ein. foodwatch wird auch 2008 an

dem brisanten Thema dranbleiben und sich für ein effektives Abfallregime

auf Europäischer Ebene einsetzen.

 

 

2. Dioxin in Fischleber:

 

Im Mai findet foodwatch heraus, dass Fischleber-Produkte des Ostseefisches

Dorsch stark mit den krebsverdächtigen Giftstoffen Dioxin und

dioxinähnlichen PCB belastet sind. Mehrere Supermärkte nehmen die

Produkte aus dem Regal, die Firma Rügenfisch stellt die Produktion ihrer

Dorschlebererzeugnisse ein. Gleichzeitig offenbart der Fall die Grenzen des

Verbraucherschutzes von offizieller Seite: Die deutschen

Lebensmittelbehörden wussten spätestens seit Juni 2006 von der Belastung

der Dorschleber-Produkte mit den giftigen Substanzen, blieben aber unttig!

Die Europäische Kommission erklärte, der Dioxin-Grenzwert für Fischleber sei

nur versehentlich festgelegt worden. foodwatch wird aufpassen, dass der

gültige Grenzwert nicht aufgeweicht wird.

 

 

3. Burgerbewegung:

 

Mit mehreren Aktionen zur Burgerbewegung geht foodwatch im Jahr 2007 in

die Öffentlichkeit. foodwatch will den Fastfood-Giganten McDonald's dazu

bewegen, Hamburger ohne Gentechnik in sein Angebot aufzunehmen. Im Juli

 laden foodwatch-Aktivisten eine Lieferung gentechnikfreies Soja vor einer

McDonald's-Filiale in Berlin ab und übergeben das Angebot eines Importeurs,

der in der Lage wäre, McDonald's Deutschland mit einer ausreichenden Menge

an gentechnikfreiem Soja zu versorgen  was McDonald's bisher bestritten

hatte. Im September gibt es prominente Unterstützung für die

Burgerbewegung: Gemeinsam mit dem "NDR Extra 3"-Moderator Tobias

Schlegl trägt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode als wandelnde Litfasssäule

die Botschaft der Burgerbewegung unter die McDonald's-Kunden. Vor einer

Berliner Filiale fordern Beide die Fastfood-Kette auf, Hamburger ohne

Gentechnik anzubieten.

 

 

4. Acrylamid in Kartoffelchips:

 

Von foodwatch in Auftrag gegebene Testergebnisse zeigen im August, dass

die Stapelchips "Pringles Paprika" des Herstellers Procter & Gamble mit 1.600

Mikrogramm je Kilogramm stark mit der krebsverdächtigen Substanz

Acrylamid belastet sind. Dass es auch anders geht, zeigt die Supermarktkette

Lidl, deren Eigenprodukt "Rusti Chips Paprika" mit 47 Mikrogramm Acrylamid

je Kilogramm nur drei Prozent des Acrylamidgehalts der "Pringles Paprika"

enthält. foodwatch startet deshalb eine Mitmach-Aktion im Internet, über die

sich bislang mehr als 1.400 Teilnehmer beim Hersteller Procter & Gamble

über die hohe Acrylamidbelastung der Pringles-Stapelchips beschwert haben.

Im September 2007 versichert Procter & Gamble der Supermarkt-Kette Spar

Österreich, einen Wert von 1.000 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm

künftig einzuhalten und die Belastung grundsätzlich zu senken. Auch

gegenüber foodwatch erklärt Procter & Gamble, man arbeite an

Lösungsmöglichkeiten zur Senkung des Acrylamidgehalts. foodwatch testet

seit 2003 Kartoffelchips auf Acrylamid. Durch die regelmäßigen

Veröffentlichungen der Testergebnisse ist der durchschnittliche

Acrylamidgehalt von Kartoffelchips um über 50 Prozent gesunken. foodwatch

wird sich weiter für die dringend notwendige Kennzeichnung des

Acrylamidgehalts einsetzen.

 

 

5. Buch "Abgespeist":

 

Im Oktober erscheint das Buch "Abgespeist" von Thilo Bode und schafft es in

den kommenden Wochen bis auf Platz Elf der Spiegel-Bestsellerliste

Sachbuch. Das Buch ist eine Bestandsaufnahme des Lebensmittelmarktes

und damit auch eine Bestandsaufnahme von fünf Jahren foodwatch-Arbeit.

Bis Ende Dezember verkaufen sich knapp 35.000 Exemplare.

 

6. Verbrauchertäuschungskampagne "Abgespeist":

Ebenfalls im Oktober startet foodwatch die neue Kampagne "Abgespeist". Die

Lebensmittelindustrie schäumt und spricht von "Verleumdung" und "schlechter

Recherche", äußert aber keine konkrete Kritik.

 

7. Cumarin in Frühstücksprodukten:

Testergebnisse, mit denen foodwatch im November an die Öffentlichkeit geht,

 belegen, dass die "Cini Minis" des Herstellers Nestlé deutlich mit dem

leberschädigenden Aromastoff Cumarin belastet sind. Das Frühstücksprodukt

enthält das Siebenfache der zugelassenen Höchstmenge von zwei Milligramm

Cumarin pro Kilogramm. Nach öffentlichem Druck in den Medien sichert Nestlé

 der gröte Lebensmittelkonzern der Welt - wenige Wochen später zu, die

Produktion der in erster Linie für Kinder hergestellten "Cini Minis" Anfang

2008 umzustellen, um die Belastung mit Cumarin zu senken  ein großer

Erfolg.

 

All diese Erfolge zusammen haben mit den dadurch angestoßenen Debatten

und Medienberichten etwas Generelles bewirkt: Das Bewusstsein ist

gewachsen, dass der Lebensmittelmarkt nicht im Sinne der Verbraucher

funktioniert und dass die Rechte der Verbraucher gestärkt werden müssen.

Dies zu erreichen ist die Mission von foodwatch.

 

Zum Jahresende 2007 kann sich foodwatch auf knapp 12.000 Unterstützer

verlassen  das sind über 1.800 Mitglieder mehr als noch zu Jahresbeginn,

ein Zuwachs um 18 Prozent. Damit sind wir dem Ziel, 2009 die

Selbstfinanzierung aus Mitgliedsbeiträgen zu erreichen, ganz nahe

gekommen. Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Menschen erkennen, dass

politische Veränderungen nur gemeinsam durchzusetzen sind. Die Bedeutung

 von foodwatch als unabhängige und kritische Stimme der Verbraucher in

Deutschland nimmt weiter zu. Das ist auch Ihr Verdienst! Dafür dankt Ihnen

das gesamte foodwatch-Team von ganzem Herzen und wünscht Ihnen alles

Gute für 2008. Auch in diesem Jahr werden wir uns mit allen Kräften für mehr

Transparenz und Sicherheit auf dem Lebensmittelmarkt einsetzen und Sie

mit dem foodwatch-Newsletter über aktuelle Entwicklungen auf dem

Laufenden halten.

 

Quelle: Jahresbrief Foodwatch 2007

 

**************************************************

Gammelfleisch, Tiermehl-Schmuggel, Acrylamid - aus Verbrauchersicht war

2007 ein turbulentes Jahr. foodwatch konnte im Kampf für mehr Transparenz

und Sicherheit auf dem Lebensmittelmarkt einige bedeutende Erfolge

verbuchen. Hier die sieben wichtigsten Beispiele für erfolgreichen

Verbraucherschutz aus den vergangenen 12 Monaten.

 

1. Tiermehl-Schmuggel:

Im Februar 2007 veranstaltet foodwatch eine Pressekonferenz, auf der die

Öffentlichkeit über illegalen Handel mit Tiermehlen informiert wird.

Recherchen von foodwatch haben ergeben, dass aus tierischen Abfällen der

BSE-Risikokategorie 3 hergestellte Tiermehle mit Wissen der Behrden weltweit

illegal gehandelt werden. Mehr als 30.000 Tonnen wurden allein im Jahr 2005

von führenden Fleischunternehmen aus Deutschland in Nicht-EU-Staaten

exportiert. Nachdem foodwatch diesen Abfall-Skandal der Fleischwirtschaft

öffentlich gemacht hat, stoppen die deutschen Behörden im März den

illegalen Export von Tiermehl in Nicht-EU-Länder. Die Europäische Kommission

 ruft auf Grund des europäischen Ausmaßes des Skandals eine Sitzung zum

Thema "Handel mit tierischen Abfällen" ein. foodwatch wird auch 2008 an

dem brisanten Thema dranbleiben und sich für ein effektives Abfallregime

auf Europäischer Ebene einsetzen.

 

2. Dioxin in Fischleber:

Im Mai findet foodwatch heraus, dass Fischleber-Produkte des Ostseefisches

Dorsch stark mit den krebsverdächtigen Giftstoffen Dioxin und

dioxinähnlichen PCB belastet sind. Mehrere Supermärkte nehmen die

Produkte aus dem Regal, die Firma Rügenfisch stellt die Produktion ihrer

Dorschlebererzeugnisse ein. Gleichzeitig offenbart der Fall die Grenzen des

 Verbraucherschutzes von offizieller Seite: Die deutschen

Lebensmittelbehörden wussten spätestens seit Juni 2006 von der Belastung

der Dorschleber-Produkte mit den giftigen Substanzen, blieben aber unttig!

Die Europäische Kommission erklärte, der Dioxin-Grenzwert für Fischleber sei

nur versehentlich festgelegt worden. foodwatch wird aufpassen, dass der

gültige Grenzwert nicht aufgeweicht wird.

 

3. Burgerbewegung:

Mit mehreren Aktionen zur Burgerbewegung geht foodwatch im Jahr 2007 in

die Öffentlichkeit. foodwatch will den Fastfood-Giganten McDonald's dazu

bewegen, Hamburger ohne Gentechnik in sein Angebot aufzunehmen. Im Juli

 laden foodwatch-Aktivisten eine Lieferung gentechnikfreies Soja vor einer

McDonald's-Filiale in Berlin ab und übergeben das Angebot eines Importeurs,

 der in der Lage wäre, McDonald's Deutschland mit einer ausreichenden

Menge an gentechnikfreiem Soja zu versorgen  was McDonald's bisher

bestritten hatte. Im September gibt es prominente Unterstützung für die

Burgerbewegung: Gemeinsam mit dem "NDR Extra 3"-Moderator Tobias

Schlegl trägt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode als wandelnde Litfasssäule

die Botschaft der Burgerbewegung unter die McDonald's-Kunden. Vor einer

Berliner Filiale fordern Beide die Fastfood-Kette auf, Hamburger ohne

Gentechnik anzubieten.

 

4. Acrylamid in Kartoffelchips:

Von foodwatch in Auftrag gegebene Testergebnisse zeigen im August, dass

die Stapelchips "Pringles Paprika" des Herstellers Procter & Gamble mit 1.600

Mikrogramm je Kilogramm stark mit der krebsverdächtigen Substanz

Acrylamid belastet sind. Dass es auch anders geht, zeigt die Supermarktkette

 Lidl, deren Eigenprodukt "Rusti Chips Paprika" mit 47 Mikrogramm Acrylamid

je Kilogramm nur drei Prozent des Acrylamidgehalts der "Pringles Paprika"

enthält. foodwatch startet deshalb eine Mitmach-Aktion im Internet, über die

sich bislang mehr als 1.400 Teilnehmer beim Hersteller Procter & Gamble

über die hohe Acrylamidbelastung der Pringles-Stapelchips beschwert haben.

Im September 2007 versichert Procter & Gamble der Supermarkt-Kette Spar

Österreich, einen Wert von 1.000 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm

künftig einzuhalten und die Belastung grundsätzlich zu senken. Auch

gegenüber foodwatch erklärt Procter & Gamble, man arbeite an

Lösungsmöglichkeiten zur Senkung des Acrylamidgehalts. foodwatch testet

seit 2003 Kartoffelchips auf Acrylamid. Durch die regelmäßigen

Veröffentlichungen der Testergebnisse ist der durchschnittliche

Acrylamidgehalt von Kartoffelchips um über 50 Prozent gesunken. foodwatch

wird sich weiter für die dringend notwendige Kennzeichnung des

Acrylamidgehalts einsetzen.

 

5. Buch "Abgespeist":

Im Oktober erscheint das Buch "Abgespeist" von Thilo Bode und schafft es in

 den kommenden Wochen bis auf Platz Elf der Spiegel-Bestsellerliste

Sachbuch. Das Buch ist eine Bestandsaufnahme des Lebensmittelmarktes

und damit auch eine Bestandsaufnahme von fünf Jahren foodwatch-Arbeit.

Bis Ende Dezember verkaufen sich knapp 35.000 Exemplare.

 

6. Verbrauchertäuschungskampagne "Abgespeist":

Ebenfalls im Oktober startet foodwatch die neue Kampagne "Abgespeist". Die

Lebensmittelindustrie schäumt und spricht von "Verleumdung" und "schlechter

 Recherche", äußert aber keine konkrete Kritik.

 

7. Cumarin in Frühstücksprodukten:

Testergebnisse, mit denen foodwatch im November an die Öffentlichkeit geht,

 belegen, dass die "Cini Minis" des Herstellers Nestlé deutlich mit dem

leberschädigenden Aromastoff Cumarin belastet sind. Das Frühstücksprodukt

enthält das Siebenfache der zugelassenen Höchstmenge von zwei Milligramm

Cumarin pro Kilogramm. Nach öffentlichem Druck in den Medien sichert Nestlé

  der gröte Lebensmittelkonzern der Welt - wenige Wochen später zu, die

Produktion der in erster Linie für Kinder hergestellten "Cini Minis" Anfang

2008 umzustellen, um die Belastung mit Cumarin zu senken  ein großer

Erfolg.

 

All diese Erfolge zusammen haben mit den dadurch angestoßenen Debatten

und Medienberichten etwas Generelles bewirkt: Das Bewusstsein ist

gewachsen, dass der Lebensmittelmarkt nicht im Sinne der Verbraucher

funktioniert und dass die Rechte der Verbraucher gestärkt werden müssen.

Dies zu erreichen ist die Mission von foodwatch.

 

Zum Jahresende 2007 kann sich foodwatch auf knapp 12.000 Unterstützer

verlassen  das sind über 1.800 Mitglieder mehr als noch zu Jahresbeginn,

ein Zuwachs um 18 Prozent. Damit sind wir dem Ziel, 2009 die

Selbstfinanzierung aus Mitgliedsbeiträgen zu erreichen, ganz nahe

gekommen. Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Menschen erkennen, dass

politische Veränderungen nur gemeinsam durchzusetzen sind. Die Bedeutung

von foodwatch als unabhängige und kritische Stimme der Verbraucher in

Deutschland nimmt weiter zu. Das ist auch Ihr Verdienst! Dafür dankt Ihnen

das gesamte foodwatch-Team von ganzem Herzen und wünscht Ihnen alles

Gute für 2008. Auch in diesem Jahr werden wir uns mit allen Kräften für mehr

 Transparenz und Sicherheit auf dem Lebensmittelmarkt einsetzen und Sie

mit dem foodwatch-Newsletter über aktuelle Entwicklungen auf dem

Laufenden halten.

 

Quelle: Jahresbrief Foodwatch 2007

 

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Hier finden Sie Informationen über Lebensmittelzusatzstoffe und zu verschiedenen Lebensmitteln, wie Käse, Kartoffeln, Eier und Bioprodukte.

Studie belegt: Fast Food

 macht Kinder dick

Den Presseartikel dazu lesen Sie hier:

"Dicke Kinder durch Fast Food"

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 21. April 2006

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Verbot von gefährlichen

 Transfetten in New

York

Den Presseartikel dazu lesen Sie hier:

"New Yorker sollen gesünder essen"

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 20.11.2006

 

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Werbeverbot für XXL-

Portionen in Spanien

Den Presseartikel dazu lesen Sie hier:

"Iss die ernorme Portion Fleisch"

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 20.11.2006

 

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Bestrahlung in

Deutschland

 

23.10.2006 | Lebensmittelbestrahlung

 

Alles unter Kontrolle: Überwachungsergebnisse im europäischen Vergleich

zeigen, dass in Deutschland deutlich weniger unzulässig bestrahlte Ware

gefunden wurde.

 

 

(aid) - Kein europäisches Land untersucht gründlicher auf

Lebensmittelbestrahlung als Deutschland. Im Jahr 2004 wurden hierzulande 4

302 Proben darauf geprüft, ob es sich um unzulässig bestrahlte Ware

handelt. Das sind 60 Prozent der Lebensmittel, die in ganz Europa getestet

wurden. Überdurchschnittlich viele Treffer ergab diese intensive Suche jedoch

nicht. Im Gegenteil: Während in Deutschland 1,7 Prozent der getesteten

Produkte negativ auffielen, waren es europaweit immerhin 3,9 Prozent. Für

2005 liegen noch keine gesamteuropäischen Zahlen vor.

 

Die Deutschen Behörden untersuchten im letzten Jahr 3 945 Proben, das sind

gut 30 Prozent weniger als in 2001. Sie fanden aber mehr als zuvor: Die

Menge der auffälligen Proben ist im Jahr 2005 auf 3,7 Prozent gestiegen.

Dennoch kann man aufgrund der Zahlen nicht davon ausgehen, dass

zunehmend bestrahlte Ware gehandelt wird. "Die Europäische Kommission

hat dazu aufgefordert, die Kontrollen für bestimmte Produktgruppen zu

erhöhen", erklärt Irene Straub vom Chemischen und

Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe: Dazu gehörten zum Beispiel

Nahrungsergänzungsmittel. Hier wurden vor allem die britischen Kontrolleure fündig. Im Jahr 2004 waren im Vereinigten Königreich rund 28 Prozent der auffälligen Proben Nahrungsergänzungsmittel. Aber auch Instantnudelgerichte, die aus Asien stammen, sollten vermehrt unter die Lupe genommen werden.

 

Die ermittelten Zahlen sind also stark abhängig von der Auswahl der

untersuchten Produktgruppen. "Es gibt keine genauen Angaben, aber

Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit nur 1 Prozent aller Lebensmittel

bestrahlt wird", so Irene Straub. Bei rund 2,4 Prozent der Lebensmittel, die

2005 in Deutschland beanstandet wurden, handelte es sich um Kräuter und

Gewürze in weiter verarbeiteten Produkten wie Suppen, Saucen, Pizza oder

Tee. Diese durften zwar mit ionisierenden Strahlen behandelt werden, waren

aber nicht entsprechend gekennzeichnet.

 

Etwa 1,1 Prozent der Proben waren weder zur Bestrahlung zugelassen noch

mit einem Hinweis auf ihre Behandlung versehen. Dabei handelte es sich um

asiatische Nudelsuppen, getrockneten und gesalzenen Fisch, Krustentiere und

Froschschenkel aus Ostasien sowie Nahrungsergänzung. Auch korrekt

etikettierte Ware, die aber zur Bestrahlung gar nicht zugelassen ist, befand

sich zu 0,1 Prozent unter den getesteten Lebensmitteln.

 

 

aid, Johanna Tüntsch

 

Quelle: Talking Food - http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-

Bestrahlung_in_Deutschland,3648.html

 

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EU setzt klare Regeln

 für den Öko-Landbau

12.10.2006 + Chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel,

Wachstumshormone und Antibiotika sind in der Lebensmittelproduktion weit

 verbreitet. Doch immer mehr Verbraucher legen Wert auf natürlich

hergestellte Nahrungsmittel.

 

So hat sich der ökologische Landbau zu einem der dynamischsten Sektoren

in der EU entwickelt und ist seit 1998 etwa 30 Prozent pro Jahr gewachsen.

Doch woher weiß der Verbraucher, ob die angebotenen Bio-Lebensmittel

tatsächlich nach ökologischen Verfahren hergestellt wurden? Das EU-Recht

sichert hier ab.

 

Produkte aus ökologischem Anbau müssen europaweit bereits seit 1992

genauen Herstellungsstandards genügen. Diese Auflagen verbieten es,

Wachstumsförderer oder genetisch veränderte Organismen (GVO) zu

verwenden, Tiermehl zu verfüttern oder Bestrahlung einzusetzen. Auch sind

Erzeuger verpflichtet, Pflanzenschädlinge und -krankheiten ohne chemisch-

synthetische Mittel zu bekämpfen. Mineralischer Stickstoffdünger muss durch

geeignete Fruchtfolgen und organischen Dünger ersetzt werden. Die

Standards schreiben auch vor, Tiere artgerecht zu halten und ihre Krankheiten

 mit pflanzlichen oder homöopathischen Medikamenten zu behandeln.

 

Ob sich die Erzeuger an die Auflagen halten, überprüfen von den

Mitgliedstaaten bestimmte Kontrollstellen in regelmäßigen Abständen.

Unternehmen, die Produkte aus ökologischem Anbau herstellen, verarbeiten,

lagern oder importieren, müssen diesen Stellen ihre Tätigkeit melden. Bei

positivem Kontrollergebnis dürfen ihre Produktetiketten den EG-

Kontrollvermerk als Nachweis tragen. Zusätzlich zur Nummer der Kontrollstelle

müssen die Etiketten Herstellername und -anschrift tragen. Seit 2000 steht

es Erzeugern zudem frei, ihre Produkte mit einem einheitlichen EU-Logo als

ökologische Erzeugnisse zu kennzeichnen. Es garantiert, dass mindestens 95

Prozent der verwendeten Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau

kommen und das verpackte Produkt direkt vom Hersteller kommt.

 

Ab 1. Januar 2009 gilt eine neue europäische Regelung, die für noch mehr

Transparenz sorgt. Um allgemeine Etikettierungen und Werbung zu

beschränken, müssen alle Lebensmittel, die in der EU als Öko-Lebensmittel

vertrieben werden, wahlweise mit dem Hinweis „EU-ökologisch“ bzw. „EU-

biologisch“ oder mit dem EU-Logo versehen sein. Zudem ist vorgesehen, das

Kontrollsystem an das für sämtliche Lebens- und Futtermittel geltende EU-

System anzugleichen. Ebenfalls angepasst werden die Vorschriften für GVO-

haltige Erzeugnisse: Öko-Produkte dürfen maximal 0,9 Prozent zufällige bzw.

technisch unvermeidbare GVO-Beimischungen aufweisen.

 

Quelle: http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=news&news:oid=n6163&template=news_detail.html

 

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Schüler essen zu viel,

zu süß, zu fett

 


Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 04.10.2006

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Am liebsten fix und

fertig

 


Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 29.09.2006

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Einzelne Lebensmittel

aus Asien sind

unzulaessig bestrahlt

26.09.2006 - (idw) Bundesamt für Verbraucherschutz und

Lebensmittelsicherheit (BVL)

 

Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellt Daten zu

 bestrahlten Lebensmitteln fuer das Jahr 2005 vor Rund vier Prozent der in

Deutschland im Jahr 2005 auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel sind zu

beanstanden. Dies ist das Ergebnis von Kontrollen der

Untersuchungsbehoerden der Bundeslaender, ueber die das Bundesamt fuer

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute informiert hat. In

Deutschland duerfen lediglich getrocknete aromatische Kraeuter und

Gewuerze bestrahlt verkauft werden. Seit Juni 2006 duerfen auch

tiefgefrorene bestrahlte Froschschenkel, die in anderen Mitgliedstaaten

rechtmaessig in Verkehr sind, nach Deutschland eingefuehrt werden.

 

 

2,4 Prozent der auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel waren zwar in

Deutschland fuer eine Behandlung mit energiereicher Strahlung zugelassen,

die Ware war jedoch nicht ordnungsgemaess gekennzeichnet. 1,1 Prozent

waren bestrahlt, obwohl eine solche Behandlung fuer die betroffenen

Lebensmittel in Deutschland nicht zugelassen ist. Zudem wurde bei diesen

Waren auf dem Etikett nicht auf die Bestrahlung hingewiesen. 0,1 Prozent der

Proben waren zwar als bestrahlt gekennzeichnet, ein Verkauf dieser

bestrahlten Lebensmittel in Deutschland war jedoch nicht zulaessig.

Insgesamt wurden 3.945 Proben untersucht. Die Probenahme erfolgt in der

Regel risikoorientiert.

 

Unzulaessig bestrahlt waren vor allem asiatische Nudelsuppe, getrockneter

und gesalzener Fisch, Krustentiere und Froschschenkel aus dem

ostasiatischen Raum sowie Nahrungsergaenzungsmittel aus Deutschland und

der Schweiz. Diese Lebensmittel duerfen in Deutschland nicht in den Verkehr

gebracht werden, wenn sie mit Strahlung haltbar gemacht wurden. Zudem

waren die Lebensmittel nicht als bestrahlt gekennzeichnet.

 

Rund die Haelfte der Beanstandungen wegen Kennzeichnungsmaengeln

entfiel auf bestrahlte Kraeuter und Gewuerze in Suppen und Saucen, die

zumeist aus dem ostasiatischen Raum stammten. Bestrahlte Kraeuter und

Gewuerze duerfen in Deutschland zwar in Verkehr gebracht werden, die

beanstandeten Lebensmittel waren jedoch nicht ordnungsgemaess

gekennzeichnet. Rund 32 Prozent der Beanstandungen betrafen asiatische

Nudel- und Party-Snacks sowie Pizza, die mit bestrahlten Gewuerzen und

Kraeutern hergestellt und nicht oder mangelhaft gekennzeichnet wurden.

Darueber hinaus wurde die mangelhafte oder fehlende Kennzeichnung bei

Gewuerzen, tischfertigen Gerichten, Trockenmahlzeiten und Tee beanstandet.

 

Hintergrundinformation zur Bestrahlung von Lebensmitteln Um die Haltbarkeit

 von Lebensmitteln zu erhoehen oder gesundheitsschaedliche

Mikroorganismen in Lebensmitteln abzutoeten, besteht grundsaetzlich die

Moeglichkeit, Obst, Gemuese und Getreide, Fleisch und Fisch zu bestrahlen.

Die Behandlung darf allerdings nicht Hygienemassnahmen ersetzen.

 

Die verwendete energiereiche Strahlung stammt von radioaktivem Material

(Gammastrahlung) oder wird von Maschinen erzeugt (Roentgenstrahlung oder

 beschleunigte Elektronen). Das radioaktive Material geht jedoch nicht auf das

Lebensmittel ueber und fuehrt auch nicht dazu, dass Strahlung von dem

bestrahlten Lebensmittel ausgeht. Die Strahlenbehandlung hat zur Folge,

dass beispielsweise Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch nicht keimen oder

sprossen und laenger gelagert werden koennen. Unerwuenschte Organismen

(Insekten und Maden) in Getreide, Trockenobst, Gemuese oder Nuessen

koennen durch eine Bestrahlung abgetoetet und die Reifung von Obst kann

 verlangsamt werden. Mikroorganismen, die ge-sundheitsgefaehrdend sind,

koennen eliminiert werden; die Keimbelastung, auch von Gewuerzen, kann

soweit reduziert werden, dass die Haltbarkeit der jeweiligen Produkte

gewaehrleistet ist.

 

Die Strahlung besteht nicht aus radioaktiven Atomen oder Partikeln. Die

Lebensmittel werden durch die Bestrahlung nicht radioaktiv. Sie kommen

nicht mit der Strahlungsquelle in Kontakt, sondern werden in Containern um

die Strahlenquelle herum gefuehrt bzw. unter dem Elektronen- oder

Roentgenstrahl hindurch gefuehrt, bis sie die notwendige Dosis erhalten

haben.

 

Welche bestrahlten Lebensmittel duerfen in Deutschland angeboten werden?

 

In Deutschland duerfen nach der Lebensmittelbestrahlungsverordnung sowie

den EU-Richtlinien 1999/2/EG und 1999/3/EG lediglich getrocknete

aromatische Kraeuter und Gewuerze bestrahlt angeboten bzw. verkauft

werden. Die Bestrahlung darf nicht in Verbindung mit einer chemischen

Behandlung angewandt werden, die dem gleichen Ziel wie die Bestrahlung

dient. Um eine ordnungsgemaesse Strahlenbehandlung sicherzustellen,

duerfen die Lebensmittel nur in Bestrahlungsanlagen behandelt werden, die

fuer diesen Zweck in einem Mitgliedstaat der EU oder durch die EU in

Drittlaendern zugelassen sind.

 

Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande und Grossbritannien haben eine

 Strahlenbehandlung auch fuer weitere Lebensmittel erlaubt. Diese

Lebensmittel duerfen in Deutschland nur angeboten werden, wenn dies in

Form einer so genannten Allgemeinverfuegung durch das BVL genehmigt

wurde. Eine Allgemeinverfuegung kann erteilt werden, wenn das Produkt nach

den Vorschriften eines Mitgliedstaates der Europaeischen Union rechtmaessig

mit ionisierenden Strahlen behandelt worden ist oder sich rechtmaessig im

Verkehr des Mit-gliedstaates befindet und keine Gesundheitsgefahren in sich

birgt. Bislang hat das BVL lediglich eine Allgemeinverfuegung fuer

tiefgefrorene bestrahlte Froschschenkel ausgesprochen.

 

 

Quelle: uni-protokolle.de / http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/124651/

 

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Lebensmittel vereinzelt

unzulässig bestrahlt

 

 

AP

26.09.2006 17:00

Berlin - Vier Prozent der auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel in

Deutschland sind laut Bundesamt für Verbraucherschutz und

Lebensmittelsicherheit (BVL) zu bemängeln. Das ergaben Kontrollen auf

Länderebene, wie das BVL am Dienstag in Berlin mitteilte. Die meisten

Beanstandungen gab es für unzureichende Kennzeichnung der Lebensmittel.

Dabei standen vor allem Produkte aus Asien in der Kritik.

 

Durch Bestrahlung werden die Lebensmittel länger haltbar gemacht. In

Deutschland dürfen lediglich getrocknete aromatische Kräuter und Gewürze

bestrahlt verkauft werden, müssen aber auch dann speziell gekennzeichnet

sein.

Darin liegen auch die Hauptverstöße: So waren 2,4 Prozent der untersuchten

Lebensmittel zwar für Bestrahlung zugelassen, aber nicht ordnungsgemäß

gekennzeichnet. Weitere 1,1 Prozent waren unrechtmäßig bestrahlt. Auch

wurde auf dem Etikett dieser Lebensmittel nicht auf die Bestrahlung

hingewiesen.

 

Etwa jeder zweiter Kennzeichnungsmangel betraf Kräuter und Gewürze in

Suppen und Soßen, zumeist aus dem ostasiatischen Raum. Weitere 32

Prozent der Beanstandungen betrafen asiatische Nudel- und Party-Snacks

sowie Pizza, die mit bestrahlten Gewürzen und Kräutern hergestellt und nicht

ausreichend gekennzeichnet wurden.

 

Unzulässig bestrahlt waren vor allem asiatische Nudelsuppe, getrockneter und

 gesalzener Fisch, Krustentiere und Froschschenkel aus Ostasien sowie

Nahrungsergänzungsmittel aus Deutschland und der Schweiz.

 

www.bvl.bund.de/Bestrahlung/

 

(AP)

 

Quelle: Die Neue Epoche online

http://www.dieneueepoche.com/articles/2006/09/26/54685.html

 

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Für Interessierte

Hier ein kleines Deutsch-Finnisch Wörterbuch für Mühlenprodukte:

 

 

 






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Lebensmittel ohne

Chemie

Ökoverordnung der EU garantiert Bio-Qualität der Produkte

 

Mehr dazu unter folgendem Link:

 

www.mz-web.de/servlet/ContentServer

 

 

 

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Aktuelle

Pressemitteilung der

Gesellschaft für

Ernährungsmedizin und

 Diätetik e.V.

 

 

 

 

 


Der (un)heimliche Dickmacher

Fruktose!?

 

Fruktosehaltige Lebensmittel

begünstigen die Entstehung von

Übergewicht

 

Aachen, den 4. September 2006:

Aktuelle Studien aus den USA und

Deutschland vermuten einen

engen Zusammenhang zwischen

dem erhöhten Fruktosekonsum und der Begünstigung von Übergewicht,

kommentiert heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von

der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Der stetig

zunehmende Einsatz von Fruktose als Zuckeraustauschstoff in

herkömmlichen Lebensmitteln und der konstant hohe Zuckerkonsum ist

aufgrund neuester wissenschaftlicher Untersuchungen zu hinterfragen, betont

Judith Männich. Das massive Problem der stetig ansteigenden Zahl

übergewichtiger Menschen weltweit ist lange Zeit bekannt. Aktuelle Studien

aus den USA vermuten einen engen Zusammenhang zwischen dem in den

letzten 30 Jahren massiv ange-stiegenen Fruktosekonsum von jährlich 0,29

kg/Person auf 33,4 kg/Person (verzehnfacht) in Form von „High-Fructose-

Corn-Syrup (HFCS)“, eine in den USA übliche Form des Maissirups, und der

Anzahl übergewichtiger Menschen (1). Auch hierzulande steigt der Einsatz von

Fruktose als Zuckeraustauschstoff in Lebensmitteln wie Getränken und

Milchprodukten. Derartige Produkte locken den Verbraucher mit Deklarationen

wie „weniger Zucker“, „nur aus der Süße von Früchten“ oder „ohne

Kristallzucker“. Als Resultat kommt es lediglich zu einer Irreführung des

Verbrauchers, da solche angeblichen „Diät“-Produkte anstelle der erwarteten

positiven Effekte gesundheitliche Risiken nach sich ziehen, warnt die

Ernährungswissenschaftlerin. Fruktose liefert genau wie Glukose vier

Kilokalorien pro Gramm. Wissenschaftler des Deutschen Instituts für

Ernährungsforschung (DifE) in Potsdam wiesen im Tierversuch einen engen

Zusammenhang zwischen einer begünstigten Fetteinlagerung und dem

erhöhten Fruktosekonsum in Form von fruktosehaltigen Getränken nach. Des

Weiteren zeigten sich erhebliche negative Auswirkungen auf die für die

Hunger-Sättigungs-Regulation ausschlaggebenden Hormone Leptin, Ghrelin

und Insulin. Ergänzend dazu belegt die Studie, dass die Gewichtszunahme

nicht auf eine über-schüssige Energiezufuhr zurückzuführen ist. Die mit

Fruktose gefütterten Tiere nahmen im Vergleich zu der Kontrollgruppe sogar

weniger Energie auf (2). Zur Feststellung der Übertragbar-keit der Studie auf

den Menschen bedarf es weiterer Untersuchungen. Aus ernährungswissen-

schaftlicher Sicht lässt sich jedoch weiterhin der Verzehr von Obst empfehlen.

Ein ausreichender Obstverzehr gewährleistet eine gute Versorgung mit

wichtigen essentiellen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Weitere

Informationen zu einer gesunden Ernährungsweise sind unter

www.ernaehrungsmed.de erhältlich. Der nächste Internationale Diätetik

Kongress findet am 7. und 8. Oktober 2006 im K rm n Auditorium der RWTH

Aachen statt. Schwerpunktthemen sind rheumatische Erkrankungen,

Osteoporose, Gelenkerkrankungen, Allergien, Nahrungsmittelunver-

träglichkeiten und sekundäre Pflanzenstoffe. 3.404 Zeichen.

 

Literaturverzeichnis:

Bray et al.Consumpttion of high-fructose corn syrup in beverages may play a

role in the

epidemic of obesity.Am J Clin Nutr 79: 537-543.

 

Jürgens et al.Consumpting Fructose-sweetened Beverages Increases Body

Adiposity in Mice. Obes. Res. 2005 13: 1146-1156.

 

Bildmaterial: Übergewicht: Back to the Roots- Natürliche Lebensmittel

bevorzugen!

 

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.

Mariahilfstr. 9, 52062 Aachen

Tel.: 0241 - 90 10 30

Fax.: 0241 - 96 10 322

 

 

 

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Mineralwasser macht

graue Zellen fit!

 

 

 


Aachen, den 1. September 2006: Nach der

Hitzewelle ist trotz des verminderten

Durstgefühls auf eine ausreichende

Wasserversorgung zu achten, um die

Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu

erhalten, berichtet heute die

Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida von

der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und

Diätetik e.V. in Aachen. Mineralwasser ist ein

optimaler Flüssigkeitslieferant, da er bei null

Kalorien auch lebenswichtige Mineralstoffe für

den menschlichen Stoffwechsel enthält. Blut,

Leber, Gehirn und Muskulatur sind besonders

auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt

angewiesen und reagieren empfindlich auf Wasserdefizite. Bereits eine

unzureichende Zufuhr von weniger als zwei Prozent täglich vermindert die

körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das Blut dickt ein, der Blutdruck

sinkt und die Gehirn- und Muskelzellen sind schlechter durchblutet sowie

unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Folgen sind

Aufmerksam-keitsdefizite, Merk- und Konzentrationsstörungen sowie eine

verlangsamte Reaktionsfähigkeit. Bei extremen Wasserdefiziten von bis zu

zehn Prozent treten Verwirrtheitszustände ein. Vor diesem Hintergrund ist

eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis zwei Litern notwendig, um geistig

fit und körperlich leistungsfähig zu bleiben. Gerade Kindern und Jugendlichen

gilt jetzt zum Schulstart eine besondere Aufmerksamkeit. An vielen Schulen

ist das Trinken während des Unterrichts verboten. So trinken die Schüler nur

in den Pausen und erst, wenn sie schon Durst haben. Dies führt zu

Leistungseinbußen im Unterricht. Schülern sollte daher gestattet sein, in den

Schulstunden und vor allem während Klausuren zu trinken. Eine ausgewogene

 Ernährungsweise sowie ein gesundes Trinkverhalten sind bereits in der

Kindheit von großer Bedeutung. Das Trinken mit in den Schulalltag zu

integrieren wäre eine sinnvolle Unterstützung, um den Schülern frühzeitig

eine gesunde Lebensweise anzugewöhnen, bekräftigt die

Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida abschließend. Weitere

Informationen zu einer gesunden Ernährungsweise sind unter

www.ernaehrungsmed.de erhältlich. Am 7. und 8. Oktober findet in Aachen

der 4. Internationale Diätetik Kongress statt. Schwerpunktthemen sind

Rheuma, Osteoporose, Gelenkerkrankungen, Allergien,

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und sekundäre Inhaltsstoffe.

 

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.

Mariahilfstr. 9, 52062 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 30

Fax.: 0241 - 96 10 322

 

 

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Alte Kulturpflanzen

 

 

 


Wer kennt schon noch den Schabzigerklee, der

getrocknet und gemahlen ein pikantes Gewürz

ergibt, oder die viereckige Spargelerbse, eine

Zuckererbse, die - im Ganzen gekocht - an den

Geschmack von Spargel erinnert und zudem

beständig herrlich ziegelrote Blüten hervorzaubert

 und somit mehrmals beerntet werden kann?

 

Oder wer weiß schon, dass es neben der

bekannten runden roten Beete auch "plattrunde"

und pfahlwurzelförmige, sowie weiße und gelbe

Beete gibt?

Warum nicht mal violette oder herzförmige

Tomaten oder stumpfe dicke Möhren, die zwar

vielleicht etwas knorriger und bizarrer aussehen als ihre normierten modernen

 Namensvettern, dafür aber wirklich noch nach Tomate bzw. Karotte

schmecken?

Diese spannende Aufzählung ließe sich noch eine ganze Weile lang fortsetzen

 - von bunten Salatsorten und Kürbissen aus aller Welt bis hin zu Bohnen aus

viktorianischer Zeit...

 

Mehr dazu unter folgendem Link: www.gruenertiger.de/Handbuch_Alte_Kulturpflanzen/handbuch_alte_

kulturpflanzen.html

 

 

 

 

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Jugendliches

Desinteresse gegenüber

 der Natur

 



Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 13. Mai 2006



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Euro-Toques Chefkoch Heinz-Richard Heinemann zu "Euro gleich Mark - oder währt ehrlich länger?":

 








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Aus für Gen-Soja

Rumänien bereitet sich auf den EU-Beitritt vor

 

Von Ralph Ahrens

 

Noch immer wird das Für und Wider der Grünen Gentechnik in Deutschland

kontrovers diskutiert. In Rumänien ist das anders. Es gilt als Eldorado für

Gen-Pflanzen, ist zu einer Art Freilandversuchslabor geworden für

amerikanische Agrarkonzerne, vor allem für den Anbau von Soja. Mit den

paradiesischen Zuständen für die Agrarindustrie wird wohl bald Schluss sein.

Denn Rumänien will in die EU und der gewerbliche Anbau von Gen-Soja ist

hier verboten.

 

Rumänien versucht, der Politik der Europäischen Union zu entsprechen. Und da die EU

 den Anbau von gentechnisch verändertem Soja nicht erlaubt, entschied die

Regierung im Januar, den Anbau ab nächstem Jahr zu verbieten, dann wenn wir, wie

wir annehmen, der EU beitreten.

 

erklärt Adrian Tibu, Sprecher des rumänischen Landwirtschaftsministerium.

Seit 1999 werden in Rumänien gentechnisch veränderte Sojabohnen geerntet,

 in Lebensmitteln verarbeitet sowie als Futtermittel eingesetzt, und in die EU

ausgeführt. Inzwischen wachsen auf 70 bis 90 Prozent aller Sojafelder

gentechnisch veränderte Bohnen - doch ein Großteil dieses Anbaus verstößt

gegen geltendes rumänisches Recht. Denn das verlangt, dass die Landwirte

die Behörden darüber informieren, wo sie gentechnisch verändertes Saatgut

einsetzen. Und das haben viele nicht getan, erklärt Gabriel Paun von

Greenpeace Rumänien.

 

In den letzten Jahren hat sich ein Schwarzmarkt für gentechnisch veränderte

Sojabohnen entwickelt. Landwirte halten Teile ihrer Ernte zurück, um keine

Lizenzgebühren an die Firmen zahlen zu müssen. Und sie nutzen diese Bohnen als

Saatgut für sich selber oder verkaufen es an andere Landwirte.

 

Doch ab 2007 ist der Anbau dieser Pflanzen in Rumänien illegal und die

Bauern müssen sich darauf einstellen. Einige von ihnen wie Nicolae

Curduman, der einen Bauernhof südlich von Bukarest bewirtschaftet, waren

frühzeitig informiert und haben bereits reagiert:

 

 

Wir haben uns auf das Verbot eingestellt. So wachsen in diesem Jahr auf 600 von

1.400 Hektar bereits konventionelle Sojabohnen - und zwar um Saatgut herzustellen

- für uns und für andere Landwirte. Ja, dies ist das letzte Jahr, in dem wir

gentechnisch veränderte Sojabohnen anbauen.

 

Und diese Umstellung kann sich lohnen: Garantiert ‘gentechnik-freies' Soja

ist Mangelware. Im Hafen von Rotterdam wird dafür etwa fünf Prozent mehr

bezahlt als für das übliche Soja. Doch die rumänische Sojawirtschaft ist noch

 nicht reif für den Export von Sojaprodukten in Länder wie Deutschland, meint

Gabriel Paun von Greenpeace. Er steht in einem Supermarkt in Bukarest und

hat Schokolade, Margarine und Babynahrung eingekauft.

 

Alle diese Produkte enthalten gentechnisch verändertes Soja. Auf keiner Verpackung

 wird aber darüber informiert, das widerspricht unseren Gesetzen. Enthält ein

Lebensmittel mehr als ein Prozent Gen-Soja, muss gekennzeichnet werden. Aber

niemand kontrolliert! Wie auch? Denn es fehlen Labore, die nach EU-Standards die

notwendigen Tests durchführen können. Die Chance also, den Vertrieb gentechnisch

veränderter Lebensmittel vom Acker bis zum Supermarkt verfolgen zu können, ist

hier gleich null.

 

Das weiß die rumänische Regierung, erklärt Adrian Tibu vom

Landwirtschaftsministerium.

 

Wir müssen zugeben, dass wir das zurzeit nicht können. Wir haben verstanden, dass

 wir zum EU-Beitritt in der Lage sein müssen zu kontrollieren, ob Lebensmittel

gentechnisch veränderte Produkte enthalten. Das betrifft aber nicht nur die hier

hergestellten Produkte, sondern auch die Einfuhr von Lebensmitteln, die gentechnisch

 veränderte Bestandteile enthalten.

 

Doch Rumänien reagiert: Um für den EU-Beitritt 2007 gerüstet zu sein, will die

 Regierung noch in diesem Jahr sieben nach EU-Standards zertifizierte

Laboratorien einrichten. Das ist ehrgeizig. Und Greenpeace will kontrollieren,

ob der rumänische Staat auch wirklich das Anbauverbot von gentechnisch

verändertem Soja durchsetzt und ob der Staat auch den Einsatz solcher

Pflanzen in Lebensmitteln künftig überwacht.

 

Quelle: www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/529772/

 

 

 

 

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